BBL: Rasta Vechta dreht den Swag auf

Als Aufsteiger hat man es in keiner Sportart einfach. Schon gar nicht in der Deutschen Basketball Liga (BBL), wo das Geld nicht auf Bäumen wächst. Der SC Rasta Vechta spielt als Liganeuling eine überragende Saison und holt das Maximale aus seinen Mitteln heraus.

Im Herzen von Niedersachsen ist die Pferdezucht der ganze Stolz der Region. Seit dieser Saison machen die Basketballer des SC Rasta Vechta sehr positiv auf sich aufmerksam und spielen in der BBL eine überraschend gute Saison. Nach 21 Spieltagen liegen die Rastas mit 16 Siegen und vier Niederlagen auf Platz 3 der Tabelle.

Zehnter Sieg infolge verpasst

Am letzten Spieltag unterlagen die Niedersachsen vor 3140 Zuschauern in eigener Halle den Telekom Baskets aus Bonn nach zweimaliger Overtime mit 112:117. Damit verpasste der Aufsteiger den zehnten Sieg in Folge. Nach 2013 und 2016 ist es für Vechta der dritte Auftritt in Deutschlands höchster Basketball-Liga. Zwei Mal zuvor sind die Rastamänner direkt wieder abgestiegen. Nun rüttelt die Mannschaft von Trainer Pedro Calles heftig am Play-Off-Baum.

Ein Spanier in der Provinz

Ein Schlüssel für den Erfolg ist Headcoach Pedro Calles. Der Spanier ist seit 2015 im Trainerstab und übernahm vor dieser Saison die Leitung der Mannschaft. Der 35-Jährige aus Cordoba fühlt sich in der niedersächsischen Provinz pudelwohl: „Die Menschen sind sehr freundlich. Inzwischen ist unser erstes Kind hier geboren. Vechta ist ein spezieller Ort. Es fühlt sich an wie eine Familie“, gestand der Spanier gegenüber der TAZ.

Sportlich voll auf Kurs

Auch wenn die Niedersachsen im letzten Spiel gegen Bonn den Kürzeren zogen, ist man schon sehr stolz in der 30.000-Einwohner Kreisstadt zwischen Osnabrück und Bremen. Mit 32 Punkten stehen die Niedersachsen auf Platz 3. Ganze zwölf Punkte beträgt der Vorsprung auf den ersten nicht Play-off-Rang neun. Allerdings hat Verfolger Alba Berlin auf Rang 4, ganze drei Spiele weniger als der Aufsteiger.

Hartes Restprogramm

Sieben Siege gab es gegen die fünf Mannschaften am Tabellenende. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Vechta das Zeug zum Play-Off-Kandidaten hat. Am kommenden Spieltag wartet der Tabellenvierzehnte aus Göttingen, bevor eine Woche später der Ligaprimus Bayern München im Rasta-Dome zu Gast ist.

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