Paul Zipser: Bye bye, NBA?!

Gerade einmal zwei Jahre ist es her, da unterschrieb Paul Zipser DEN Vertrag seines Lebens. Der gebürtige Heidelberger wechselte vom FC Bayern zu den Chicago Bulls in die NBA, in die beste Basketball-Liga der Welt! Doch es scheint so, als wäre das Abenteuer USA schon wieder für Zipser vorbei. Bei den Bulls erhält er keinen neuen Vertrag und auch die anderen NBA-Klubs stehen nicht gerade Schlange. Ein anderer Deutscher forciert dagegen seinen Abgang vom aktuellen NBA-Arbeitgeber.

„Ich bin mir relativ sicher, dass ich bald nicht mehr in Chicago spielen werde“, sagte Paul Zipser im Juni im Gespräch mit der Rhein-Neckar-Zeitung. Er ahnte, dass es für ihn bei den Chicago Bulls nicht für einen neuen Vertrag reichen würde. Knapp einen Monat später hat er Gewissheit. Der 24-Jährige muss sich einen neuen Klub suchen.

In 98 Einsätzen in der NBA, 30 davon als Starter, kam er auf 458 Punkte, seine Reboundanzahl lag bei 256. Keine schlechten Werte für einen Rookie aus dem Ausland. Doch seine anhaltenden Verletzungsprobleme am Knie und die unglaublich schlechte Saison der Bulls (27 Siege, 55 Pleiten) empfehlen ihn nicht gerade für einen neuen Vertrag bei einem anderen NBA-Team. Es ist durchaus denkbar, dass Zipser zurück nach Europa geht, um dort sein sportliches Glück zu finden.

Lin da! Schröder bald weg?

Ein anderer deutscher Basketballer hat bei weitem nicht die Probleme von Paul Zipser. Dennis Schröder kann sich viel mehr fast einen Arbeitgeber in der NBA aussuchen. Der gebürtige Braunschweiger geht seit 2013 für die Atlanta Hawks auf Punktejagd, war dort gerade in der vergangenen Saison immer mehr unzufrieden. Auch öffentlich dachte Schröder bereits über einen Wechsel innerhalb der NBA nach.

„Wenn es in die richtige Richtung geht, will ich gerne bleiben. Aber wenn nicht, müssen wir über Lösungen reden“, äußerte sich Schröder vor wenigen Wochen auf einer Pressekonferenz in Deutschland. Obwohl die Hawks den Point Guard nicht gehen lassen wollen, verpflichteten sie bereits möglichen Ersatz. Jeremy Lin kommt von den Brooklyn Nets nach Georgia. Dieser Trade könnte also auf einen bevorstehenden Wechsel von Schröder hindeuten. Obwohl die Hawks die Playoffs in der vergangenen Spielzeit äußerst deutlich verpassten, legte der Deutsche eine persönliche Rekordsaison hin. Durchschnittlich kam er auf 19,4 Punkte pro Partie und verbesserte damit seinen Vorjahreswert (17,9).

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