DEL Winter Game: Kölns Heimvorteil schmilzt

Eishockey unter freiem Himmel, die Atmosphäre eines Fußball-Stadions und das brisanteste Derby der DEL – Eishockey-Herz, was willst du mehr? Im 4. DEL Winter Game peilen die Kölner Haie am Samstag (ab 16:30 Uhr) gegen den rheinischen Rivalen Düsseldorf die Revanche für die Derby-Niederlage von 2015 an.

Das Freiluftspektakel kommt dem amerikanischen Vorbild (NHL Winter Classic) schon recht nah, findet hierzulande jedoch (noch) im Zwei-Jahres-Rhythmus statt. Zuletzt im Januar 2017, als die Adler Mannheim in der Rhein-Neckar-Arena des benachbarten Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim bei Temperaturen unter Gefrierpunkt und leichtem Schneefall einen 7:3-Kantersieg gegen die Schwenninger Wild Wings gelandet hatten.

Regenschlacht im 222. Rheinderby?

Von derartigen Bedingungen mag man im Rheinland für das diesjährige DEL Winter Game nur träumen. Die anhaltenden Schauer in den zurückliegenden Tagen deuten eher auf eine Regenschlacht im Rheinenergiestadion hin. Wer sich wohl besser darauf vorreitet hat? Trainieren konnten das Team von KEC-Coach Peter Draisaitl auf der 30 mal 60 Meter großen Eisfläche erst am Donnerstag.

Laut den Buchmachern schmilzt damit der Heimvorteil – Quote 2,35 für die Haie! Die Gäste aus der NRW-Landeshauptstadt sind die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga und liegen quotentechnisch (2,40) nur knapp höher. Fast auf den Tag genau vor vier Jahren feierte die DEG im Winter Game 2015 einen 3:2-Heimsieg über den Erzrivalen. Neben Rückkehrer Philip Gogulla, damals Doppeltorschütze im Trikot der Haie, stehen besonders die beiden Goalies im Fokus. 

Goalies im Blickpunkt

Mit dem gebürtigen Düsseldorfer Mathias Niederberger zwischen den Pfosten kassiert der Tabellendritte im Schnitt weniger als zwei Gegentore pro Spiel. Eine Fang-Quote von 93,49 Prozent sind sogar Liga-Bestwert. Sein Kölner Pendant Gustaf Wesslau (92,13) gehört ebenfalls zu den Top vier. Der Schwede rettete den Haien in dieser Saison so manchen Sieg, konnte jedoch die beiden Derby-Pleiten (3:4/2:3 OT) nicht verhindern.

„Durch den Saisonstart mit sieben Siegen am Stück haben wir unser Selbstbewusstsein gestärkt Wir spielen mit dem Gefühl: Uns kann niemand etwas“, sagt der torgefährliche DEG-Verteidiger und Nationalspieler Bernhard Ebner. Köln setzt eine Serie von drei Partien ohne Niederlage dagegen. Gelingt am Samstag die Revanche im DEL Winter Game würde der KEC bis auf einen Punkt an den Rivale heranrücken.

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