So reagieren die Eisbären Berlin auf den schlechten Saisonstart

Sechs Pflichtspiele, sechs Niederlagen – damit hatte wohl kein Fan der Eisbären Berlin gerechnet. Schon früh in der Saison befindet sich der amtierende Vizemeister in einer Krise. Die Verantwortlichen setzten sich zusammen und wurden noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv. Zwei neue Spieler verstärken die Mannschaft von Trainer Clement Jodoin.

15 Tore in sechs Spielen – offensiv läuft es bei den Eisbären zu Saisonbeginn zwar noch nicht ganz optimal, aber es gibt auch schlimmere Werte. Ganz anders sieht es in der Defensive der Hauptstädter aus. 26 Gegentore in sechs Partien sind schlichtweg zu viel. Nachdem die Eisbären als einziges DEL-Team am ersten Wochenende ohne Punkte geblieben waren, haben die Verantwortlichen des Spitzenklubs auf die enttäuschenden Begegnungen reagiert. Gleich zwei neue Spieler verstärken den Kader von Chefcoach Clement Jodoin.

Noebels kehrt zurück

Gerade einmal wenige Tage durfte Marcel Noebels NHL-Luft schnuppern. Nun ist das Abenteuer in den USA für den 26-Jährigen bereits wieder vorbei. Der Olympia-Silbermedaillen-Gewinner von 2018 hat sich per Tryout-Vertrag von den Boston Bruins zurück zu den Eisbären transferiert. In der vergangenen Saison war Noebels ein wichtiger Faktor für die Berliner. Mit elf Toren und 19 Assists gehörte der Nationalstürmer zu den besten Scorern des Teams. Und auch in den Playoffs war seine Leistung äußerst beachtlich: sechs Tore und acht Assists in 18 Spielen. „Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit meinen Teamkameraden und darauf, die Saison mit den Eisbären zu beginnen“, äußerste sich Noebels auf seinem Instagram-Profil.

Poulin ersetzt Cüpper

Bis zu zehn Wochen müssen die Eisbären ohne Goalie Marvin Cüpper planen. Der neue Stammtorwart der Berliner hatte sich im CHL-Spiel in Brünn am Fuß verletzt. Nun haben die Verantwortlichen darauf reagiert und mit Kevin Poulin einen Ersatz verpflichtet. Der Kanadier erhält einen Einjahresvertrag und soll Cüpper zunächst ersetzen. „Nach der Verletzung von Marvin Cüpper haben wir uns zusammengesetzt und lange darüber gesprochen, wie wir nun die Saison weiter angehen wollen. Danach haben wir alle Möglichkeiten bewertet, den Torhütermarkt intensiv sondiert und denken, mit Kevin Poulin die beste Lösung für die Eisbären gefunden zu haben“, äußerte sich Berlins Sportdirektor Stephan Richter zu dem Transfer. Der letzte Arbeitgeber Poulins war der Schweizer Klub EHC Kloten. Poulin stand im Februar auch im Olympia-Aufgebot der kanadischen Nationalmannschaft.

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