So schlagen sich die Deutschen in der laufenden Saison

Sieben deutsche Eishockey-Spieler verdienen aktuell ihre Brötchen in der National Hockey League. Die beste Eishockey-Liga der Welt lässt unsere Kufencracks eine üppige Mark verdienen, andererseits kommen einige Jungs aus dieser Riege aufgrund der großen Konkurrenz nicht immer regelmäßig zum Einsatz. Wir werfen einen Blick über den großen Teich und checken, wie die Saison bisher für Leon Draisaitl & Co. verlaufen ist.

Thomas Greiss (New York Islanders)

Auch in seiner dritten Saison bei den New York Islanders kommt Greiss meist nur unregelmäßig zu Spielzeiten. In 13 der bisherigen 26 Partien durfte der Goalie ran. Seine Bilanz kann sich dagegen sehen lassen: acht Siege, nur drei Niederlagen und zwei Mal Overtime stehen zu Buche. In diesen 13 Spielen musste er 44 Gegentreffer hinnehmen. Insgesamt stehen die Islanders in der Eastern Conference auf einem starken vierten Rang.

Dennis Seidenberg (New York Islanders)

Mit Thomas Greiss spielt auch Dennis Seidenberg bei den Islanders. Der 36-Jährige ist der älteste aktive Deutsche in der NHL. Doch auch seine Erfahrung kann dem Routinier in dieser Saison nur bedingt helfen, denn Seidenberg erlebt eine Situation, die es vorher für ihn noch nicht gegeben hat: er darf oft nur zuschauen. Erst zehn Einsätze erhielt der im Sommer noch zum besten Verteidiger der WM gewählte Seidenberg. Noch in der letzten Saison gehörte er zu den absoluten Leistungsträgern bei den Islanders. Beim jüngsten 5:4-Erfolg nach Penaltyschießen gegen die Florida Panthers gehörte Seidenberg erneut nicht zum Kader.

Tobias Rieder (Arizona Coyotes)

Als einziges Team in der NHL haben die Arizona Coyotes bereits die 100 Gegentore-Marke geknackt. Ganz folgerichtig belegt die Franchise aus Glendale in der Western Conference den letzten Platz. Nur bedingt Schuld an dieser Situation hat Tobias Rieder. Der 24-Jährige ist nämlich Offensivspieler. Allerdings läuft es für ihn auch noch nicht nach Wunsch. Erst fünf Tore erzielte er in der laufenden Saison. Außerdem bereitete er fünf Treffer seiner Kollegen vor. Bei 30 Einsätzen ist dies jedoch kein herausragender Wert. Da hat Rieder in den vergangenen Spielzeiten schon ganz andere Leistungen gezeigt.

Leon Draisaitl (Edmonton Oilers)

Zu Saisonbeginn wurde der deutsche Superstar von einer Gesichtsverletzung aus dem Tritt gebracht, doch inzwischen hat sich der 22-Jährige wieder herangekämpft. Mit 19 Scorerpunkten in 23 Spielen liegt der Deutsche in etwa auf seinem Vorjahresniveau. Ganz anders als seine Teamkollegen. Aktuell belegen die Edmonton Oilers nämlich nur einen enttäuschenden 15. Platz. Allerdings blieb auf Draisaitl in den letzten drei Partien ohne Scorerpunkt.

Korbinian Holzer (Anaheim Ducks)

Wie schon in den ersten zwei Jahren bei den Anaheim Ducks kommt Korbinian Holzer auch in seiner dritten Saison nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Gerade einmal in zehn der bisherigen 27 Partien kam der gebürtige Münchner zum Einsatz. Auch für seine Ducks könnte die Saison besser verlaufen. Nur elf Siege holte die Franchise aus Südkalifornien bisher.

Philipp Grubauer (Washington Capitals)

So stellt man sich einen Ersatz-Goalie vor: Wenn er gebraucht wird, ist er mit Top-Leistungen zur Stelle. Das trifft derzeit voll auf Philipp Grubauer zu. Der 26-Jährige absolvierte gegen die San Jose Sharks (4:1) sein zehntes Saisonspiel und empfahl sich mit einer bärenstarken Leistung für weitere Einsatzzeiten. Gegen San Jose konnte er 24 von 25 Schüssen auf seinen Kasten abwehren. Mit seinen Washington Capitals belegt er derzeit den sechsten Rang in der Eastern Conference.

Tom Kühnhackl (Pittsburgh Penguins)

Last but not least: Tom Kühnhackl. Der zweimalige Stanley Cup-Sieger kommt bei den Pittsburgh Penguins bekommt in dieser Saison deutlich mehr Eiszeit als noch im vergangenen Jahr. In allen bisherigen 28 Partien wurde er eingesetzt. Zuletzt machte der gebürtige Landshuter sogar mit seinem ersten Saisontor auf sich aufmerksam. Zuletzt lief es für den Titelverteidiger aus Illinois wieder deutlich besser. Die vier letzten Partien wurden alle gewonnen und so schob man sich auf Platz sieben der Eastern Conference vor.

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