NHL: Pittsburgh Penguins wollen Stanley Cup verteidigen

Die letzte Runde ist eingeläutet. In der Nacht von Montag auf Dienstag startet die NHL-Finalserie um den Stanley Cup. Die Pittsburgh Penguins stehen zum zweiten Mal in Folge im Endspiel, für die Nashville Predators ist dies jedoch Neuland. Schon jetzt ist es für die Franchise aus Tennessee der größte Erfolg in der Geschichte. Favorit ist jedoch der Titelverteidiger aus Pittsburgh.

Es wird ein echtes Spektakel. Um 02.00 Uhr mitteleuropäische Zeit beginnt der Kampf um eine der begehrtesten Trophäen dieses Planeten. Es geht es um den Stanley Cup. Noch haben die Pittsburgh Penguins und die Nashville Predators die Chance, den Titel in der besten Eishockey-Liga der Welt abzuräumen. Mit Tom Kühnhackl mischt sogar noch ein Deutscher in der Finalserie mit, fehlt zu Beginn allerdings verletzungsbedingt.

Folgt Kühnhackl auf Krupp?

Die Penguins scheinen in diesen Playoffs auf Spannung zu stehen. In den letzten beiden Runden musste der Titelverteidiger sowohl gegen die Washington Capitals als auch gegen die Ottawa Senators über die volle Distanz von sieben Spielen ran. Der Außenseiter aus Nashville machte es dagegen souveräner. Die Chicago Blackhawks wurde in der ersten Runde nach Hause gesweept, anschließend gab es zwei 4:2-Erfolge über die St. Louis Blues und die Anaheim Ducks.

Ähnlich wie in der Champions League im Fußball ist die Titelverteidigung in der NHL eine echte Herkulesaufgabe. Zuletzt gelang das den Detroit Red Wings 1998. Gutes Omen für Pittsburgh. Auch damals bei den Red WIngs hatte ein Deutscher seine Finger im Spiel. Uwe Krupp schnappte sich 1998 mit Detroit den Stanley Cup.

Nashville heimstark, bei Pittsburgh kann es die Offensive entscheiden

Trotz der souveränen Vorstellung in den vorherigen Runden gelten die Preds in der Finalserie als Außenseiter. Sollte die Franchise aus Tennessee den Pokal gewinnen, winkt Quote 2,25. Für einen Erfolg der Penguins gibt es hingegen nur Quote 1,65. Besonders die Heimstärke der Predators könnte ein entscheidender Faktor werden. Nashville gewann in den aktuellen Playoffs sieben von acht Partien in der heimischen Bridgestone Arena, die mit gemessenen 126 Dezibel die lauteste Arena der NHL ist.

Allerdings startet Nashville zunächst mit zwei Auswärtsspielen. Pittsburgh könnte sich mit der hervorragenden Offensive um Evgeni Malkin und Superstar Sidney Crosby bereits früh einen 2:0-Vorsprung herausspielen. Das Duo liegt in der Playoff-Statistik auch ganz oben. Malkin kommt auf 24 Scorerpunkte (sieben Tore, 17 Assists), Crosby immerhin noch auf 20 (sieben Tore, 13 Assists). Zum Vergleich: Erfolgreichster Scorer der Preds ist Filip Forsberg mit gerade einmal 15 Punkten (acht Tore, sieben Assists).

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