NHL: So läuft es bei den Deutschen

Mehr als die Hälfte der Regular Season in der NHL ist gespielt. Und im Laufe der Saison kamen bisher vier deutsche Kufencracks zum Einsatz. Nach jetzigem Stand würde nur ein DEB-Spieler in die Playoffs einziehen. Es gibt also einigen Verbesserungsbedarf.

Er ist mit gerade einmal 23 Jahren schon einer der besten deutschen Eishockey-Spieler aller Zeiten – Leon Draisaitl. Aktuell spielt er seine fünfte NHL-Saison und er schickt sich an, sie zu seiner besten zu machen. Denn Draisaitl ist bei den Edmonton Oilers ein unverzichtbarer Bestandteil der Offensive. Auf 59 Scorerpunkte (26 Tore, 33 Assists) kam der gebürtige Kölner in seinen bisherigen 49 Einsätzen.

Damit liegt er voll auf Rekordkurs. Denn seine bisherige Bestmarke 77 Punkte in der Spielzeit 2016/17. Allerdings ist Draisaitl mit seinem Teamkollegen Connor McDavid (72 Scorerpunkte) so ziemlich der einzige Lichtstreif am Horizont der Oilers. Denn bei den Kanadiern läuft es noch nicht rund. Zwar beträgt der Rückstand auf den ersten Playoff-Platz in der Western Conference gerade einmal drei Zähler, trotzdem fehlt Edmonton die Konstanz in dieser Saison. Bisher gab es kaum eine Phase, in der Draisaitl & Co. mehrere Siege in Serie einfahren konnte.

Rieder noch nicht in Edmonton angekommen

Einer, von dem man sich die Oilers vor der Saison mehr erhofft hatten, ist Tobias Rieder. Der Deutsche war von den Los Angeles Kings nach Kanada gewechselt. Während der Offensivspieler in den vergangenen vier NHL-Spielzeiten immer zweistellig traf, wartet er nach 36 Partien für die Oilers weiterhin auf seinen ersten Treffer.

Kahun mit Chicago Schlusslicht

Eine beachtliche Premiersaison absolviert dagegen Dominik Kahun. Der 23-Jährige kam vor der Spielzeit vom EHC München zu den Chicago Blackhawks. In seinen ersten 50 NHL-Partien kommt Kahun immerhin auf 20 Punkte (acht Tore, zwölf Assists). Auch seine Eiszeit von durchschnittlich 14:27 Minuten pro Partie kann sich sehen lassen. Allerdings stecken er und seine Blackhawks in einer handfesten Krise. Nach etwas mehr als der Hälfte der Regular Season belegt Chicago in der Western Conference den letzten Platz. Eine Playoff-Teilnahme kann wohl nur noch durch ein Wunder gelingen.

Abgerundet wird das deutsche Quartett von Tom Kühnhackl. Der zweimalige Stanley Cup-Gewinner kommt bei seinem neuen Arbeitgeber, den New York Islanders, allerdings noch nicht richtig in Tritt. Bisher konnte er erst 19 Einsätze (sechs Scorerpunkte) verbuchen. Andererseits ist Kühnhackl aktuell der einzige Deutsche, der in die Playoffs einziehen könnte. Die Mannschaft aus dem Big Apple rangiert nämlich auf Platz 2 der Eastern Conference.

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