DEB: Sturm verlängert vor schwerer Olympia-Aufgabe

Die Saison für die Olympischen Winterspiele unterbrechen? In den USA kommt sowas nicht vor! Zumindest nicht im Eishockey. Die beste Liga der Welt, die NHL, wird auch während des olympischen Eishockey-Turniers ihren Spielbetrieb fortsetzen. So kommt es, dass Bundestrainer Marco Sturm nur mit DEL-Spielern nach Südkorea reist. Trotz der suboptimalen Bedingungen setzte der Coach vor dem Start ein Zeichen und verlängert seinen Vertrag bis 2022.

Kein Leon Draisaitl, kein Dennis Seidenberg, kein Thomas Greiss – die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft muss bei den Spielen in Südkorea ohne jegliche Unterstützung aus der NHL auskommen. Jetzt müssen es die Jungs aus der heimischen Liga richtigen. Doch die Aufgabe ist schwer. Mit Schweden, Norwegen und Finnland hat die deutsche Mannschaft eine echte Herkules-Aufgabe vor sich.

„Wollen eingeschlagenen Weg weitergehen“

 

Seit Juli 2015 ist Marco Sturm Bundestrainer General Manager in Personalunion. Bei den beiden Weltmeisterschaften unter seiner Leitung schaffte es das deutsche Team jeweils bis ins Viertelfinale. Ein Erfolg, den die Verantwortlichen des Deutschen Eishockey-Bundes zu schätzen wissen. Daher wurde der Vertrag mit dem 39-Jährigen jetzt bis 2022 verlängert. Es ist schön, dass es jetzt doch noch vor Olympia geklappt hat. Grundsätzlich lagen wir ohnehin immer auf einer Wellenlänge. Jetzt wollen wir den eingeschlagenen Weg weitergehen“, so Sturm nach der Vertragsunterschrift.

Sturm hat für das Turnier in Südkorea Marcel Goc als Kapitän des Teams berufen. Der frühere NHL-Stürmer kann auf 13 Jahre in der besten Eishockey-Liga der Welt zurückblicken, spielt seit 2015 wieder in der DEL bei den Adler Mannheim.

Schweden ist Favorit in Gruppe C

 

Trotz des dürftigen Kaders für das Olympia-Turnier startet die DEB-Auswahl laut unserer Buchmacher nicht als absoluter Außenseiter in die Gruppe C. Schwede ist mit Quote 1,70 der Top-Favorit, es folgen Finnland (Quote 2,40) und Deutschland (Quote 16,00) auf den Plätzen zwei und drei. Eine große Überraschung wäre es, wenn Norwegen (Quote 19,75) die Gruppe für sich entscheidet.

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