DreamHack gibt “Neustartmöglichkeit” für bekannte Cheater bekannt

DreamHack hat bekanntgegeben, dass sie sich den „ESIC Empfehlungen für Maßnahmen gegen cheaten in ESports“ fügen werden. Die Esports Integrity Coalition (ESIC wurde letztes Jahr von Experten und Juristen der Branche gegründet. DreamHack gab weiterhin bekannt, dass sie ESIC als „anerkannten Beschützer der Integrität der Esports“ ansehen und stolz sind ein vollwertiges Mitglied zu sein.

Konkret bedeutet das, DreamHack hat grundlegende Änderungen an allen Strafen vorgenommen, die Cheater, Match Fixer, Doper und Bestechungs-Beteiligte bekommen.

Was passiert mit Cheatern?

Cheater in DreamHack Matches werden und wurden generell härter bestraft als bei anderen Turnieren. Ganz nach ESIC Regeln behält sich DreamHack das Recht vor, Cheater zu disqualifizieren, ihre Resultate zu annullieren, Teams zu zwingen Preisgelder zurückzugeben und die betreffenden Spieler 2 Jahre bis lebenslänglich zu bannen.

Damit können sich also alle Cheater, egal wie gravierend der Verstoß war auf mindestens 2 Jahre Ban einstellen. Dies gilt nicht nur für DreamHack sondern ziemlich sicher auch für alle anderen von ESIC unterstützten Turniere. In ihrem Post haben sie auch extra darauf hingewiesen, dass Spieler mit Smurf-Accounts auch als Cheater gelten und ebenso bestraft werden, wenn sie erwischt werden.

Was passiert mit Match Fixern, also Beteiligten am Manipulieren von Ergebnissen?

Natürlich werden die betreffenden Spiele für nichtig erklärt, sollte genügend Beweismaterial vorliegen. Danach wird geprüft wie schwer das Vergehen war und die Beteiligten erhalten einen 5 Jahres Ban mit Option auf Verlängerung bei schweren Fällen.

Neben dem Zwang alle Gewinneinnahmen abzugeben droht den Beteiligten auch die Strafverfolgung, sollten sie nicht zufriedenstellend kooperieren.

Was passiert mit Dopern, also Spielern, die leistungssteigernde Drogen konsumieren?

Zwar ist das noch nicht so ein großes Problem in Esports, aber gerade, wenn es darum geht die Reaktionsfähigkeit zu steigern kann auch Drogenmissbrauch geahndet werden. Auch hier werden die Ergebnisse der betreffenden Spiele für nichtig erklärt und eventuell gewonnene Preisgelder zurückverlangt. Hier sind die Bans nicht so drakonisch, Spieler können sich auf 1-2 Jahre einstellen.

Wie sieht es mit Bestechungen aus?

Die Maßnahmen sind hier ähnlich wie bei den Match Fixern, aber die Strafen sind etwas geringer. Resultate werden für nichtig erklärt. Betreffende Spieler erhalten einen 1-2 Jahres-Ban und neben der Rückgabe von Preisgeldern kann auch eine Geldstrafe verhängt werden.

Permabans werden wieder zurückgenommen!

DreamHack hat bekanntgegeben, dass sie den Richtlinien entsprechend alle vor dem 15 Februar verhängten permanenten Bans rückgängig machen werden. Dies betrifft alle großen DreamHack Veranstaltungen, also zum Beispiel DreamHack Astro Open und DreamHack Masters, nicht jedoch die von Valve gesponserten Events. Das liegt daran, dass Valve ein eigenes Reglement hat, welches Vorrang besitzt. Wenn man sich anschaut, dass eine steigende Anzahl an Turnieren von Valve gesponsert werden, ist Ärger allerdings vorprogrammiert.

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