Am kanadischen Haken

Das ging schnell! Vor einigen Wochen hat ein Konsortium um Lawrence Stroll, Vater von Williams-Pilot Lance Stroll, Force India übernommen. Am Wochenende in Spa geht der Rennstall mit dem Namen Racing Spot Force India an den Start. Das hat Konsequenzen für den indischen Rennstall.

Neustart in der Halbzeit

Zwar ist der 130 Millionen Dollar Deal noch nicht rechtskräftig, dennoch gab die FIA grünes Licht für die Regelung. Das Reglement besagt, dass ein Rennstall die komplette Saison mit dem gleichen Namen absolvieren muss. Durch den Zusatz Racing Point wird Force India wie ein neuer Rennstall behandelt und verliert alle bisher 59 eingefahrenen Punkte. Die Fahrer Ocon und Perez behalten derweil ihre WM-Punkte. Aber der kommenden Saison heißt der Rennstall dann nur noch Racing Point. Beim Großen Preis von Belgien geht es noch mit ihren bisherigen Fahrern an den Start. Wer kommendes Rennen in Monza die pinken Boliden steuert, ist fraglich.

Cockpit wechsel dich

Familienzusammenführung auf Kanadisch. Zum nächsten Rennen könnte schon Lance Stroll in Papas Team fahren. Der Youngster soll das Steuer von Esteban Ocon übernehmen, der seinerseits zu McLaren geht, um Stoffel Vandoorne bei den Briten zu ersetzen. Zum freiwerdenden Lenkrad im Williams könnte Gerüchten zufolge der bisherige Ersatzfahrer Robert Kubica greifen. Aber eines zeigt die Übernahme von Force India: Der Faktor Geld ist in der Formel 1 riesig. Die Eigner des Rennzirkus, die Liberty Media, muss darauf reagieren.

Option Kostengrenze

Die Formel 1 verbrennt seit jeher Geld und das hat nicht mit vermeintlichen hohen Spritkosten zu tun. Die hochkomplexe Technik und die Entwicklung treiben die Kosten in astronomische Höhen. Daher ist es nicht überraschend, dass drei finanzstarke Teams die Königsklasse des Rennsports seit Jahren dominieren. Die Macher der Formel 1 wollen die Phalanx von Mercedes, Ferrari und Red Bull brechen und erwägt eine Kostengrenze schon für die kommende Saison. Eine Budgetobergrenze soll für mehr Ausgeglichenheit sorgen. Langfristig ist von 150 Millionen Dollar die Rede, die großen Teams geben momentan fast 400 Millionen aus.

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