GP von Frankreich: Die Wundertüte von Le Castellet

Erstmals seit zehn Jahren ist die Formel 1 wieder zu Gast in Frankreich. Zuletzt wurde in Magny Cours gefahren. In Le Castellet gastiert die Königsklasse seit 1990. Das Wochenende in Südfrankreich ist der Auftakt zum Triple-Header. In den nächsten drei Wochen finden drei Rennen am Stück statt. Viele Punkte in wenig Zeit sind zu vergeben. Das Rennen in Frankreich könnte zum spannendsten der ganzen Saison werden.

Die Teams haben nämlich kaum Daten von dem knapp 5,8 Kilometer langen Kurs. Mit 3 Geraden, 15 Kurven und einem Vollgasanteil von 70 Prozent zählt der Circuit Paul Ricard zu den Hochgeschwindigkeitspisten. Der wohl härteste Bremspunkt im ganzen Rennkalender ist vor Kurve 8. Auf nur 235 Meter Länge müssen die Fahrer ihren Boliden von 320 auf 145 Km/h runter bremsen. Wenig später folgt mit Kurve 10 die schnellste von allen, die sie mit knapp 300 Km/h durchfahren. Da die Teams im Vorfeld die Strecke nur im Simulator fahren konnten, kommt es besonders auf die Trainingsessions an, um das richtige Setup zu finden.

Mercedes unter Druck

Nach der Enttäuschung in Kanada muss Mercedes in Frankreich wieder den Anschluss an Ferrari herstellen. Hoffnung macht den Silberpfeilen, dass sie endlich die schon in Kanada erwartete neue Motoreneinheit einsetzen können. In Le Castellet kommt es auf Power an. Auch die nächsten beiden Rennen in Österreich und in Silverstone sind Motorenstrecken, sodass sie in Frankreich schon den Grundstein legen können, Vettel und Co. in der Gesamtwertung anzugreifen.

Ferrari mit Rückenwind nach Südfrankreich

Die Performance von Ferrari und besonders von Vettel war in Kanada beeindruckend. Insgesamt waren die Roten aus Maranello – bis in Barcelona – auf jeder Strecke stark. Darauf kann sich Vettel, bei nur einem Punkt Vorsprung auf Hamilton, und mit Blick auf die nächsten Rennen, natürlich nicht ausruhen. Es fällt schwer, einen Favoriten für Frankreich auszumachen. Es kommt darauf an, welches Team die besten Schlüsse aus den Daten des Simulators zieht. Spätestens nach dem zweiten Training wird eine Tendenz zu erkennen sein. Nach den Ergebnissen der letzten Wochen und mit Blick auf den WM-Stand ist der Heppenheimer im Ferrari schon der Favorit in der Wundertüte von Le Castellet. Dennoch sehen die Buchmacher Lewis Hamilton im Head-to-Head Vergleich vorne.

Wett-Tipp: Hamilton siegt knapp vor Vettel, Quote 1,80.

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