WM-Titel für Hamilton eine Frage von Wochen

Wecker stellen! Mit dem Großen Preis von Japan am Sonntag wechselt die Formel 1 kurzzeitig ins Frühstücksprogramm. Um 7:00 Uhr nach deutscher Zeit schalten im motorsport-verrückten Suzuka die Ampeln auf grün und WM-Leader Hamilton hält durch das Restprogramm gegenüber Vettel fast alle Trümpfe in seiner Hand.

Ein Mathematik-Studium ist nicht mehr erforderlich, um die Ausgangslage im Titelkampf zwischen Mercedes und Ferrari zu analysieren. Wende oder Ende heißt es für Sebastian Vettel. Dem Heppenheimer helfen eigentlich nur fünf Siege in den abschließenden fünf Rennen. Insofern sein Rivale jeweils Rang 2 belegt, könnte der Ferrari-Pilot mit dann 372 Zählern noch eine Punktlandung vor Lewis Hamilton (366) hinlegen.

Japan, USA, Mexiko: Ferrari auf Powerstrecken im Nachteil

Von Startplatz 20 pflügte sich der 30-Jährige am zurückliegenden Wochenende in Malaysia durch das Feld. Am Ende jubelte man über Rang vier sowie die Erkenntnis, gegenüber Hamilton (2.) das schnellere Auto gehabt zu haben. Wichtig für Moral und Kampfgeist der stolzen Scuderia – mehr aber auch nicht! Nach der Sommerpause stehen noch immer zero Vettel-Siege.

Ob sich das Momentum in den kommenden Wochen noch mal deutlich verschiebt? Auf dem in Form einer acht angelegten Highspeed-Kurs in Japan düsten die Silberpfeile 2014 und 2015 zu überlegenen Doppelsiegen. Im Vorjahr schob sich der Red Bull-Youngster Max Verstappen, der in Malaysia seine Durststrecke beendet hatte, zwischen dem inzwischen zurückgetretenen Sieger und späteren Weltmeister Nico Rosberg sowie Hamilton (3.).

Für den achten Saisonsieg von Hamilton am Sonntag vergeben die Buchmacher eine 2,40er Quote.

Vettel muss auf die Technikhexe hoffen

Nach Suzuka gastiert die Formel 1 im Oktober noch in den USA und Mexiko. Ebenfalls Strecken, wo in erster Linie Motorenpower gefragt ist. Läuft alles normal, schlägt in dieser Phase die (goldene) Stunde von „Hamertime“ auf dem Weg zu seiner vierten WM-Krone. Hat der Brite denn keinen wunden Punkt, werden sich einige Ferrari-Fans bestimmt fragen? Doch, wenn man weiß, wo man suchen muss.

Technisch fährt Lewis Hamilton in seinem Mercedes F1 W08 auf der letzten Rille. Maximal darf ein Rennstall viermal die Antriebseinheit auswechseln, die aus sechs Elementen (Verbrennungsmotor, Turbolader, Batterie usw.) besteht. An seinem Boliden ist das Limit bei fast allen erreicht. Heißt: Beim nächsten Einbau von Motorteilen droht dem WM-Leader eine Strafe von zehn Plätzen in der Startaufstellung vor dem Rennen. Aus dem Ferrari-Lager kam dagegen Entwarnung: Vettels Getriebe nahm beim Malaysia-GP keinen Schaden.

Schafft Vettel noch eine Aufholjagd klingelt es bei einer Titel-Quote von 6,75 auf dem Wett-Konto.

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