Mick Schumacher: Der Aufstieg in die Königsklasse käme zu früh

Sie ist wieder ausgebrochen: Die Schumi-Mania! Ausgelöst vom gerade 19-jährigen Filius der 2013 schwer verunglückten Rennsport-Legende Michael Schumacher, der auf dem Hockenheimring vorzeitig den EM-Titel in der Formel 3 perfekt gemacht hat. Und die halbe Nation wünscht sich wohl nichts sehnlicheres, als Mick Schumacher bald in einem (roten) F1-Renner zu sehen.

Bis ins Ferrari-Land drang die frohe Kunde vom Wochenende vor. „Wie der Papa – nur schneller“, jubelt die „Corriere dello Sport“. Für „Tuttosport“ ist klar: Der Name Schumacher wird wieder eine wichtige Rolle im Motorsport der nächsten Jahre spielen. Es erklärt sich von selbst, dass die Scuderia zu einem Piloten mit diesen Anlagen und engen Verbindungen zu Jean Todt nicht so schnell nein sagen kann.

Formel 1-Führerschein in der Tasche

Für Mick Schumacher bieten sich nun mehrere verlockende Zukunftsoptionen. Wechsel in die japanische Super Formula? Hier holte sich sein Onkel Ralf Schumacher, Champion im Jahr 1996, den letzten Feinschliff für seine Formel 1-Karriere. Oder ohne Umweg direkt in die Königsklasse? Der EM-Titel mag Schumi junior die nötigen 40 Punkte für die Super-Lizenz einbringen, doch dieser Schritt käme mit 19 Jahren etwas zu früh. Sein Weg zur Formel 3-Krone gleicht eher einer Achterbahnfahrt.

Eine Klasse nach oben der logische Schritt

In den ersten 14 Rennen schaffte es der in Schweiz geborene Mick Schumacher nur zweimal (Ungarn/Niederlande) auf das Podium. Ende Juli platzte in Spa der Knoten, anschließend nahm die Schumi-Mania durch sieben weitere Siege ihren Lauf. Der logische Schritt: Zunächst nur eine Klasse zu den 700 PS-Boliden aufsteigen. In der Formel 2 könnte er außerdem bei seinem bisherigen Team Prema Theodore Racing bleiben und einige Strecken kennen lernen, die auch zum Rennkalender der Königsklasse zählen. Wer den Vergleich zum Karrierestart seines Vaters ziehen will, muss dafür ins Jahr 1991 zurückspringen. Im Alter von 22 Jahren feierte Michael Schumacher seinerzeit in Belgien sein Debüt – vielleicht der einzig relevante Michael-Mick-Vergleich.

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