Gesucht: Ein neuer Teamkollege für Vettel

2019 wird aller Voraussicht nach die Garage neben Sebastian Vettel frei. Ein passender Teamkollege für den Ferrari-Star – dieses Problem schob die Scuderia immer wieder auf die lange Bank, indem Kimi Räikkönen mit einem neuen Ein-Jahres-Vertrag ausgestattet wurde. Inzwischen ist der Weltmeister von 2007 mit seinen 39 Lenzen der älteste Pilot in der Formel 1 und fährt – mal besser, mal schlechter – seinem Karriereende entgegen.

In wie weit Vettel, der durch den jüngsten Sieg in Kanada die WM-Führung (Titel-Quote 2,15) zurückerobert hat, bei dieser Personalie mitbestimmen darf, lässt sich nur mutmaßen. Wir meinen: Der Räikkönen-Nachfolger kommt aus diesem Kreis.

Charles Leclerc (Sauber)

Durch den Motoren-Deal mit Sauber parkten die Roten ihre größte Nachwuchshoffnung bei den Schweizern. Fazit nach sieben Rennen: Als amtierender Formel 2-Champion in die Königsklasse aufgestiegen, hat Charles Leclerc die Erwartungen sogar übertroffen! Zwei 10. Plätze sowie Rang sechs beim Chaos-GP in Aserbaidschan machen zusammen zehn Punkte. Gut möglich, dass die Lobeshymnen, die Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton regelmäßig auf den jungen Monegassen anstimmen, bereits bis zu den Arrivierten nach Maranello vorgedrungen sind.

Daniel Ricciardo (Red Bull Racing)

Zu Ricciardos Qualitäten auf der Strecke ist eigentlich fast alles gesagt. Die zurzeit heißeste Fahrer-Aktie mit auslaufendem Vertrag in der Formel 1 und überall im Fahrerlager beliebt – naja fast! An die Saison 2014 – Vettel (167 Punkte) und Riccardo (238) fuhren zusammen für Red Bull Racing – wird sich der viermalige Weltmeister ungern zurückerinnern. Auch in diesem Jahr konnte der Australier mit italienischen Wurzeln die Spitzenteams ärgern. Insbesondere bei den Siegen in China und Monaco, weshalb er sich bei einem Wechsel zu Ferrari nicht zur Nummer zwei oder Wasserträger herabstoßen lässt. Bleibt den Roten der WM-Titel auch in diesem Jahr verwehrt, könnte die Überlegung reifen, Mercedes 2019 mit 2 Top-Fahrern anzugreifen.

Kevin Magnussen (Haas)

Wie Sauber zählt Haas zu den Kundenteams der Scuderia. Welche Chancen besitzt also das Fahrer-Duo Magnussen/Grosjean auf ein Ferrari-Cockpit? Sportlich gibt es allenfalls K-Mag als Kandidat zu erkennen. Mit 19 Punkten sticht er seinen Teamkollegen, der zwischen Genie und Wahnsinn schwankt und in dieser Saison bereits drei Ausfälle auf dem Konto hat. Klar ist aber auch: Gegenüber Leclerc, der seine Zähler in einem klar unterlegenen Renner einfuhr, besitzt der Däne allenfalls Außenseiterchancen.

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