GP von Deutschland: Es riecht nach einer Sieg-Premiere zum Abschied

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Eine WM-Entscheidung kann auf dem Hockenheimring selbstverständlich nicht fallen. Dennoch besitzt der Große Preis von Deutschland Final-Charakter. Am Sonntag drehen die Piloten die finalen 67 Runden, anschließend ist auf der deutschen Traditionsstrecke womöglich für immer der Ofen aus.

Der (dauerhafte) Abschied des Deutschland-GP – seit 2006 fanden die Rennen hier nur noch im Zweijahres-Rhythmus statt – löst bittere Tränen aus. Sowohl bei Sebastian Vettel und Nico Hülkenberg im Fahrerlager als auch bei der riesigen Motorsport-Gemeinde. Glorreiche Zeiten, als die Bundesrepublik mit Hockenheim und der Nürburgring-Nordschleife sogar zwei gewichtige Highlights im Formel 1-Rennkalender gestellt hatte, gehören ohnehin längst der Vergangenheit an. Anderseits zieht so ein Finale die Massen an – sogar eine Zusatztribüne ist nötig! Es werden deutlich mehr Besucher im Motodrom erwartet als 2014 (57.000) oder 2016 mit nur 52.000 Fans.

Das schleichende Ende des Hockenheimrings

Und wie stehen die Chancen auf einen Heimsieg? Äußerst günstig, fragt sich nur sich ob die deutsche Hymne dann für den unweit der Piste aufgewachsenen Vettel (Sieg-Quote 2,60) oder einen Fahrer aus dem Mercedes-Team (Quote 1,95 für Hamilton oder Bottas) erklingt, dessen Werk in Stuttgart etwa 90 Autobahnminuten entfernt ist. Jubelt der Ferrari-Star wäre es gleichzeitig auch eine Premiere. Selbst zu seiner dominanten Zeit bei Red Bull Racing kam Sebastian Vettel auf dem Hockenheimring nie über Platz drei hinaus. Fast alle anderen deutschen Formel 1-Größen haben ihm diesem Erfolg voraus: Ralf Schumacher trug sich 2001 in die Siegerliste ein, sein Bruder Michael konnte als einziger deutscher Pilot auf der alten 6,8 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitspiste (1995) sowie nach dem Umbau zum verkürzten, modernen Allroundkurs (2002, 2004 und 2006) gewinnen.

Reifen-Management spricht für die Roten

Zuletzt war Nico Rosberg (2014) im Silberpfeil nicht zu bremsen. Allzu viel sollte man beim verwundbaren Branchenprimus auf die jüngsten Erfolge in Hockenheim nicht geben. Kurz vor der Sommerpause verfestigte sich folgende Erkenntnis: Mercedes hat nachweislich den schnellsten Motor, aus dem Lewis Hamilton seit Kanada noch mal ein paar zusätzliche PS herauskitzeln kann. Ferrari stellt jedoch das effizientere Auto und kommt besonders mit den weichen Reifenmischungen zurecht kommt. Auf diese Weise eroberte Vettel die Hochburgen Montreal, Spielberg sowie Silverstone. In Hamiltons Wohnzimmer fuhr er mit der Aggressivität wie es die Tifosi lieben und einer geringen Fehler-Quote, die ihn in den Weltmeisterjahren ausgezeichnet hatte. Beim Deutschland-GP wird das Reifen-Management (Ultrasoft, Soft, Medium) wohl wieder ein entscheidender Faktor sein – Vorteil Vettel!

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