Pascal Wehrlein: Einmal Formel 1 und zurück

Nach nur zwei Jahren kehrt Pascal Wehrlein der Formel 1 wieder den Rücken zurück in die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft. Für den Deutschen ist dieser Schritt mit einem gewissen Risiko verbunden, denn es könnte sein Aus in der Elite-Klasse des Motorsports bedeuten.

Guten Leistungen gezeigt und trotzdem keinen neuen Job bekommen – so ist es Pascal Wehrlein vor der Formel 1-Saison 2018 ergangen. Auch wenn er die WM-Punkte nicht in großer Form eingefahren hat, konnte er mit seinem Fahrstil bei Manor und Sauber überzeugen. Ein Cockpit bei einem anderen Formel 1-Team hätte er sich trotzdem mehr als verdient. Mit einem besseren Auto wäre der 23-Jährige im Gesamtklassement auch deutlich weiter vorne gelandet.

Für Mercedes in der DTM

Sei’s drum. Nun kehrt Wehrlein zu seinen Wurzeln zurück und fährt ab sofort wieder für Mercedes in der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft. Dort konnte er 2015 seinen bisher größten Erfolg feiern: Die Meisterschaft. Und das als jüngster DTM-Gesamtsieger aller Zeiten. Gleichzeitig war er schon damals Testfahrer in der Formel 1.

Seine Rückkehr soll allerdings nicht von Dauer sein. Mit Siegen und guten Leistungen will er sich erneut für ein Mercedes-Cockpit in der Formel 1 empfehlen. Nicht wenige Experten gehen noch heute davon aus, dass Wehrlein nach dem Rücktritt von Nico Rosberg, die Nachfolge verdient gehabt hätte und auch ein würdiger Gegner von Lewis Hamilton gewesen wäre. Allerdings zu würdig. Denn einige Verantwortlichen befürchteten, dass Hamiltons Status als Nummer eins gefährdet gewesen wäre und eine ähnliche Stimmung wie mit Rosberg entstehen könnte. Hinzu kommt, dass Mercedes nach dem Jahr aus der DTM aussteigt und Wehrlein somit nur wenige Monate Zeit hat, um eine Aufgabe für die Saison 2019 zu finden.

Erfolge und Testfahrten als Empfehlungsschreiben für zweite Chance

Ein Schritt zurück, um zwei Schritt nach vorne zu gehen: So ähnlich könnte auch das Motto von Wehrlein sein. Allerdings hat er nicht sonderlich viel Zeit, um die Aufmerksamkeit der Formel 1-Teams auf sich zu lenken. Auch sein Testfahrer-Engagement könnte sich als äußerst wichtig erweisen, schließlich hält Wehrlein so den Kontakt in die Formel 1-Branche und somit auch zu wichtigen Entscheidungsträgern. 2018 wird der gebürtige Baden-Württemberger die Formel 1-Autos von Mercedes testen. Vielleicht schafft Wehrlein mit dieser Kombination den Sprung zurück in die Königsklasse des Motorsports.

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