Die Auferstehung des 1. FC Köln

Das hätte zu Beginn der Rückrunde wohl keiner für möglich gehalten: Der 1. FC Köln hat nach 24 Spieltagen noch realistische Chancen auf den Klassenerhalt. Wenige Wochen vorher hatte der Effzeh gerade einmal sechs Zähler auf dem Konto und bereits einen beträchtlichen Rückstand auf das rettende Ufer. Doch auch dank Stefan Ruthenbeck lebt in Köln die Hoffnung von einer weiteren Saison in Liga eins.

Zwölf Spiele, vier Siege, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen – die Bilanz von Stefan Ruthenbeck als Cheftrainer des 1. FC Köln liest sich eher durchschnittlich. Und trotzdem hat der 45-Jährige einen entscheidenden Anteil daran, dass die Fans der Kölner überhaupt noch auf den Klassenerhalt hoffen können. Noch sieben Punkte beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz.

Fünfter der Rückrundentabelle

Doch besonders die Entwicklung nach der Winterpause nährt den Glauben auf ein positives Saisonende. In sieben Spielen im Jahr 2018 sammelten die Geißböcke elf Punkte, sind inzwischen dank des jüngsten 2:1-Erfolgs in Leipzig punktgleich mit dem HSV. Nur der BVB, der VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt und der FC Bayern holten in der Rückrunde mehr Punkte als Köln.

Der gravierende Unterschied liegt vor allem in der Offensive. In den 17 Partien der ersten Saisonhälfte erzielten die Domstädter gerade einmal zehn mickrige Treffer. Diese Marke hat die Ruthenbeck-Elf in der Rückrunde schon jetzt geknackt. Zwölfmal durften sich die FC-Anhänger in diesem Jahr bereits über ein Tor ihrer Mannschaft freuen. Auch hier der Vergleich zum Rest der Liga: FC Bayern 18 Buden, dahinter kommen schon der Effzeh und Eintracht Frankfurt mit ihren zwölf Treffern.

Systemumstellung auf Dreierkette

Nach zwischenzeitlich drei sieglosen Spielen (1:1 gegen Augsburg, 2:3 gegen den BVB, 2:4 gegen Frankfurt) ergriff Ruthenbeck zuletzt Maßnahmen. Er stellte sein System von 4-4-2 auf ein 3-4-1-2 bzw. 3-4-2-1 um. Gegen den Ball spielten die Kölner somit eine Fünferkette. Die Umstellung griff und der Erfolg (vier Punkte aus den letzten zwei Spielen) gibt dem Coach Recht.

Zudem stellten die Geißböcke nun auch ihre Comeback-Qualitäten unter Beweis. Das 2:1 in Leipzig war das erste Spiel in dieser Saison, dass der Effzeh nach Rückstand noch gewinnen konnte.

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