1860 München: Chaos ist der Normalzustand

Die besten Online Sportwetten Close-up drei Fussballspieler auf dem Spielfeld Siegerpose 1860 Köln

Der TSV 1860 München ist regelmäßig in den Schlagzeilen. Das liegt aber nicht an den sportlichen Leistungen, sondern am Chaos rund um den Verein. Kaum eine Woche vergeht, an dem die Löwen nicht einen neuen Nebenkriegsschauplatz eröffnen. Auch vor dem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld sorgt der Klub für Aufsehen.

Egal ob Trainer- oder Manager-Entlassungen, unbedachte und großspurige Äußerungen von Investor Hasan Ismaik oder sportliche Negativ-Erlebnisse – bei 1860 München ist immer etwas los. Auch in den vergangenen Tagen machte der Chaos-Klub von sich reden.

Dauerkarten-Entzug für lokale Medien

Das Verhältnis der Löwen mit den Münchner Medien gilt seit geraumer Zeit als angespannt. Der Verein ist mit der Berichterstattung über sich selbst nicht zufrieden. Jetzt hat der Zweitligist hart durchgegriffen und drei Zeitungen die Dauerakkreditierungen entzogen. Betroffen sind das Münchner Büro der Bild, die TZ und der Münchner Merkur.

1860 begründet diese Aktion wie folgt: „Wir haben uns für diesen Schritt entschieden, da wir aufgrund der Berichterstattung in den letzten Wochen und Monaten derzeit keine Basis für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit sehen. Selbstverständlich werden wir Ihnen im Sinne der Pressefreiheit die Möglichkeit geben, über den TSV 1860 München zu berichten. Zu diesem Zweck können Sie Antrag auf Tagesakkreditierungen stellen.“

Für diesen Schritt hagelte es bereits viel Kritik. Der VDS (Verband Deutscher Sportjournalisten) kritisierte das Verhalten der Löwen als „beschämend“. Bereits Ende November sprach 1860 einen Presseboykott aus und verwehrte Journalisten den Zutritt zum Vereinsgelände. Auch im Winter-Trainingslager waren Reporter nicht beim Training erwünscht.

Kapitän legt Amt nieder

Aber 1860 wäre nicht 1860, wenn es nur an einer Ecke Chaos geben würde. Kurz vor dem Gastspiel am Freitag bei Arminia Bielefeld trat Kapitän Stefan Aigner von seinem Amt als Kapitän zurück. Der Offensivakteur, der im Sommer aus Frankfurt an die Isar wechselte, war erst im Dezember vom damaligen Trainer Kosta Runjaic zum Spielführer ernannt worden.

Aigner kam aufgrund von Verletzungen in der Hinrunde nur zu neun Einsätzen. Er begründete seinen Rücktritt mit der eigenen Form: „Ich habe selber noch zu kämpfen, um der Mannschaft helfen zu können. Daher will ich mich jetzt komplett auf das Sportliche konzentrieren.“ Für das Spiel in Bielefeld steht Aigner überraschend nicht im Kader. Der Verein nannte dafür keinen Grund.

Transferpanne

Einen weiteren Fauxpas leisteten sich die Löwen am Dienstag am Deadline Day. Laut einem Bericht der Bild war sich der Klub bereits mit dem schwedischen Nationaltorwart Patrik Carlgren einig und die Verträge waren unterschrieben. Die Verhandlungen waren nach Aussage des Blattes am Dienstagnachmittag beendet, dennoch verpassten es die Münchner-Verantwortlichen, den Transfer pünktlich vor 18 Uhr bei der DFL anzumelden. Folglich platzte der Deal.

Die Geschehnisse der vergangenen Tage passen perfekt ins Bild von 1860 München der jüngeren Vergangenheit. Zumindest wird es mit dem Klub nie langweilig.

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