Drei Modelle für die Fortsetzung der Bundesliga

Inmitten der aktuellen Situation gibt es sicherlich wichtigere Dinge als Fußball. Nichtsdestotrotz beschäftigt viele Menschen und bei weitem nicht nur Wettfreunde, die in den letzten Tagen und Wochen so manchen Sportwetten Storno akzeptieren mussten, wie es mit dem Geschehen im internationalen Fußball im Allgemeinen und mit der Bundesliga im Besonderen weitergeht.

Eher wenig Hoffnung auf eine baldige Fortsetzung der Spielzeit machte nun der Virologe Prof. Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg im „NDR Sportclub“: „Man muss sich davon verabschieden. Es ist nicht realistisch, dass die Saison zu Ende geführt werden kann“, so Schmidt-Chanasit, dessen düstere Prognose einen Neustart des Fußballbetriebes erst im nächsten Jahr erwartet: „Wir sehen ja, wie die Situation in Europa ist und was uns noch bevorsteht. Und selbst wenn es uns nicht so schlimm treffen sollte, heißt das noch lange nicht, dass der Fußball wieder anfangen darf. Denn das würde natürlich wieder zu einer deutlichen Verschärfung der Situation führen. Das heißt, wir sprechen hier sicherlich über einen Zeitraum, der frühestens nächstes Jahr erreicht werden kann.“

Keine Alternative zu Geisterspielen

Nichtsdestotrotz machen sich die Verantwortlichen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) aber natürlich dennoch umfassend Gedanken darüber, wie die Spielzeit 2019/20 doch noch zu Ende gebracht werden kann. Vor allem aus wirtschaftlichen Gründen gibt es eigentlich keine Alternative dazu, wären andernfalls doch zahlreiche der aktuell in der ersten und zweiten Bundesliga spielenden Vereine von der Insolvenz bedroht. Ganz zu schweigen von den unterklassigen Vereinen ab der 3. Liga, die ohne regelmäßige Zuschauereinnahmen kaum über einen längeren Zeitraum hinweg überlebensfähig sind.

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Und auch wenn Virologe Schmidt-Chanasit Geisterspiele für wenig sinnvoll erachtet, weil „die Leute sich wieder treffen und zusammen gucken wollen“, sind Spieler unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die aber zumindest die ausstehenden TV-Gelder in die Kasse spülen würden, wohl die einzige Option.

DFL stellt drei Modelle vor

Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung der DFL, die am Montag zunächst die Aussetzung des Spielbetriebes bis mindestens 2. April beschlossen hat, wurden laut dem „Sportbuzzer“ drei verschiedene Modelle, mit denen die Saison beenden werden könnte, vorgestellt.

In einer ersten Variante wird die restliche Saison komplett in englischen Wochen gespielt, sodass die verbleibenden neun Spieltage ohne Berücksichtigung der ebenfalls noch nicht abgeschlossenen nationalen und internationalen Pokal-Wettbewerbe in rund fünf Wochen abzuschließen wäre. Noch schneller würde es in einem zweiten Modell gehen. Dieses sieht vor, die verbleibenden Begegnungen in nur 16 Tagen zu spielen. Das heißt, die Mannschaften müssten im Zwei-Tages-Rhythmus ran, was einer enormen Belastung gleich käme. Diese Variante wäre wohl unausweichlich, wenn die Krise nicht auf absehbare Zeit endet.

Der dritte Plan ist ungewöhnlich, würde aber das Risiko einer Ansteckung mindern. Dabei würde die DFB in allen Regionen der Republik Austragungsorte festlegen, an denen dann an einem Tag mehrere Spieler hintereinander stattfinden würden – natürlich ohne Zuschauer. An den jeweiligen Spielorten würden extra Hotels für die Teams der Bundesliga und der 2. Bundesliga reserviert, die dann nur vom Hotel zum Stadion gebracht werden müssten und weitgehend keinen Kontakt zu anderen Menschen hätten.

Am 31. März kommen die 36 Vereine wieder zusammen, um über die weitere Vorgehensweise zu befinden. Wettfreunden bleibt bis dahin nur, Alternativen zu Sportwetten zu suchen. Worauf kann man alles wetten in diesen Tagen? Leider auf nicht mehr allzu viele Sportevents. Fußball gespielt wird aber beispielsweise noch in Australien und Afrika.

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