Hamburger SV: Klaus Gjasula und Josha Vagnoman vor dem Absprung?

Die mit dem überzeugenden 3:1-Sieg zum Auftakt beim FC Schalke 04 aufgekommene Euphorie rund um den Hamburger SV hat mit dem 1:1 am Wochenende gegen Dynamo Dresden einen schnellen Dämpfer erhalten. Nichtsdestotrotz gibt es nach den ersten 180 Pflichtspielminuten der neuen Saison für den HSV-Anhang einigen Anlass zur Zuversicht. Schon jetzt ist die Handschrift des neuen Trainers Tim Walter mit offensivem und teils auch mitreißendem Fußball unverkennbar, wobei gegen Dresden gerade vor der Pause die Chancenverwertung letztlich nicht gestimmt hat.

Der HSV, der beim Versuch, in die Bundesliga zurückzukehren, drei Mal in Folge als Tabellenvierter mehr oder weniger knapp gescheitert ist, scheint trotz der starken Konkurrenz insbesondere durch die Absteiger Schalke und Werder Bremen auf einem guten Weg. Diesen Weg werden indes nicht zwingend alle Akteure, die aktuell dem Kader noch angehören, auch bis zum Ende mitgehen. Vielmehr haben sich in den ersten Wochen unter Walter schon mehrere Verlierer herauskristallisiert, die wie der zum FC Bayern München zurückgekehrte Sven Ulreich entweder die Konsequenzen bereits gezogen haben oder noch ziehen könnten.

Abschied der „Säulenspieler“

Zwei Namen, die in diesem Zusammenhang erwähnt werden müssen, sind Toni Leistner und Klaus Gjasula, die vor einem Jahr zusammen mit Ulreich und dem zum FC Schalke 04 weitergezogenen Simon Terodde noch als erfahrene „Säulenspieler“ präsentiert worden sind. Unter Coach Walter spielen Leistner und Gjasula kaum noch eine Rolle. Der 30-jährige Innenverteidiger Leistner, der im Abwehrzentrum neben Neuzugang Sebastian Schonlau auch Youngster Jonas David vor sich hat, soll sich nach Informationen der Transfer Insider der „Bild“ aber noch nicht mit einem Abschied beschäftigen. Sollte die Situation Ende August kurz vor Transferschluss noch die gleiche sein und ein mehrmonatiges Reservistendasein drohen, ist aber nicht ausgeschlossen, dass sich Leistner konkreter mit möglichen Bundesliga Transfers auseinandersetzen wird.

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Schon früher könnte sich Gjasula, der wie Leistner an den ersten beiden Spieltagen im Kader stand, aber nicht eingesetzt wurde, seine Gedanken machen. In den Transfernews Deutschland der „Bild“ wird der SV Darmstadt 98 als Interessent für den Sechser genannt, der in Hamburg mit Jonas Meffert und Moritz Heyer gleich zwei Konkurrenten vor der Nase hat. Allerdings müsste der 31-Jährige bei den mit zwei Niederlagen schlecht gestarteten Lilien wohl Abstriche in finanzieller Hinsicht hinnehmen. 40.000 Euro pro Monat wie laut „Bild“ in Hamburg würde Gjasula in Darmstadt vermutlich nicht verdienen. Durchaus vorstellbar aber, dass alle Seiten einen gemeinsamen Nenner finden, würde der HSV seinen Gehaltsetat doch sicherlich auch gerne entlasten.

Vagnoman will nicht unbedingt weg

Etwas anders ist die Situation unterdessen bei Josha Vagnoman, der von allen HSV-Profis wohl den größten Marktwert und fraglos enormes Entwicklungspotential besitzt. Den U21-Nationalspieler, der wegen eines Muskelfaserrisses in dieser Saison noch nicht eingesetzt werden konnte, würde der HSV unter sportlichen Gesichtspunkten liebend gerne halten, doch bei der Aussicht auf eine millionenschwere Ablöse könnten die Hamburger Verantwortlichen im Wissen um die angespannte wirtschaftliche Lage des Vereins auch schwach werden.

Aktuell soll der in die Premier League aufgestiegene FC Brentford, der schon in der Vergangenheit interessiert war, wieder ein Auge auf den 20-Jährigen geworfen haben. Für einen Hamburger SV Transfer steht eine Ablöse im Bereich von acht Millionen Euro im Raum, wobei Vagnoman selbst sich einen Verbleib beim HSV wohl auch gut vorstellen kann.

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