Die fünf Top-Talente der Bundesliga

International genießt die Bundesliga nicht ganz den Stellenwert der englischen Premier League, zählt aber (mindestens) auf Augenhöhe mit der spanischen La Liga und der italienischen Serie A sowie noch vor der französischen Ligue 1 zu den absoluten Top-Ligen Europas. Auch deshalb, weil sich im deutschen Fußball-Oberhaus immer wieder Top-Talente ihre ersten Sporen verdienen, die dann gerne gereift zu einem Spitzenteam auf der Insel weiterziehen, wie es in jüngerer Vergangenheit etwa bei den bei RB Leipzig bzw. Bayer Leverkusen herausragenden Timo Werner und Kai Havertz der Fall war, die inzwischen mit dem FC Chelsea die allerhöchsten Weihen erhalten und die Champions League gewonnen haben.

Im Sommer 2021 waren es unter anderem Ibrahima Konaté (RB Leipzig -> FC Liverpool) und Jadon Sancho (Borussia Dortmund -> Manchester United), die den Lockrufen der Premier League erlegen sind. Und man darf davon ausgehen, dass auch in den nächsten Transferfenstern wieder englische Vereinsvertreter mit gut gefülltem Geldbeutel bei deutschen Vereinen vorstellig werden. Schließlich reifen in der Bundesliga längst die nächsten Stars heran. Allen voran natürlich ein Stürmer von Weltklasseformat wie Erling Haaland, der sich im Sommer 2022 seinen künftigen Verein quasi aussuchen kann.

Haaland freilich ist über den Status eines Talents trotz seiner auch erst 21 Jahre längst hinaus. Selbiges gilt auch für den sogar noch ein Jahr jüngeren Alphonso Davies, der bereits 2020 beim Champions-League-Triumph des FC Bayern München ein Schlüsselspieler war. Für unsere folgende Aufstellung der aktuell besten fünf Talente in der Bundesliga haben wir uns entschieden, nur Spieler zu berücksichtigen, die das 20. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Und selbst bei dieser Begrenzung ist uns die Auswahl nicht leicht gefallen. Letztlich haben wir uns aber für fünf noch sehr junge Profis entschieden, die am Anfang einer mutmaßlich großen Karriere stehen.

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Florian Wirtz: Bereits vor seinem ersten Auftritt in der Bundesliga sorgte Florian Wirtz für Schlagzeilen, entschied sich der gebürtige Pulheimer doch Anfang 2020 nach zehn Jahren Ausbildung beim 1. FC Köln die Rheinseite zu wechseln und zu Bayer Leverkusen zu wechseln. Dem Vernehmen nach sollen zu diesem Zeitpunkt bereits diverse Top-Klubs aus ganz Europa um den offensiven Mittelfeldmann geworben haben, während es die Kölner Verantwortlichen augenscheinlich versäumt haben, Wirtz eine passende Perspektive aufzuzeigen.

In Leverkusen benötigte Wirtz dann keine lange Anlaufzeit und stand im Mai 2020 mit 17 Jahren und 15 Tagen zum ersten Mal in der Bundesliga auf dem Feld. Nur 19 Tage später traf der Youngster erstmals im Oberhaus und ist damit aktuell der viertjüngste Bundesliga-Spieler aller Zeiten und sogar der zweitjüngste Torschütze. Vor zwei Wochen feierte Wirtz denn auch beim 2:0-Sieg in Liechtenstein sein Debüt in der deutschen A-Nationalmannschaft, in deren Kader der exzellente Techniker bereits im März erstmals stand, vom damaligen Bundestrainer Joachim Löw aber noch nicht eingesetzt wurde.

Bei Bayer Leverkusen mittlerweile absoluter Leistungsträger tauchen mehr und mehr Spekulationen über Vereine auf, die sich hinsichtlich eines Bundesliga Transfers Gedanken machen. Dem FC Bayern München, der Wirtz schon vor seinem Wechsel nach Leverkusen umworben hatte, wird ebenso Interesse nachgesagt wie europäischen Schwergewichten aus England oder Spanien. Aufgrund eines bis 2026 laufenden Vertrages, der keine Ausstiegsklausel enthalten soll, sitzt Bayer zwar am längeren Hebel, doch dass Wirtz noch mehrere Jahre lang für die Werkself aufläuft, darf getrost bezweifelt werden.

Jamal Musiala: Während Wirtz im Sommer noch mit der deutschen U21 den EM-Titel holte, zählte Jamal Musiala bereits zum A-Kader bei der EURO 2021 und setzte auf der ganz großen Bühne erste Akzente. Inzwischen stehen für den im Februar erst 18 Jahre alt gewordenen Deutsch-Engländer, der im Herbst 2020 noch für die englische U21 auf dem Platz stand, sich als gebürtiger Stuttgarter dann aber für einen Verbandswechsel entschieden hat, bereits acht A-Länderspiele zu Buche. Bei Bundestrainer Hans-Dieter Flick, der Musiala zuvor beim FC Bayern zum Durchbruch verholfen hatte, steht der jüngste Bundesliga- und Champions-League-Torschütze des Rekordmeisters ebenso hoch im Kurs wie in München bei Julian Nagelsmann.

Aufgrund er starken internen Konkurrenz bleibt Musiala sowohl beim FC Bayern als auch beim DFB oft zwar zunächst nur die Jokerrolle, doch darf man davon ausgehen, dass sich der Sohn eines Nigerianers und einer Deutschen mit polnischen Wurzeln auf absehbare Zeit zu den Stützen in beiden Teams entwickeln wird. Der im Sommer 2019 ablösefrei vom FC Chelsea getätigte FC Bayern München Transfer von Musiala war im Nachhinein ein absoluter Coup – ebenso, das Top-Talent frühzeitig mit einem Vertrag bis 2026 auszustatten.

Youssoufa Moukoko: In der Geschichte des deutschen Fußballs gab es um keinen Spieler noch vor dem Debüt in der Bundesliga einen solchen Hype wie um Youssoufa Moukoko. Nachdem der Deutsch-Kameruner im Nachwuchs von Borussia Dortmund Tore am Fließband produziert hatte, fieberte gefühlt ganz Deutschland auf den 16. Geburtstag Moukokos hin, mit dem ein Einsatz bei den Profis möglich wurde. Nur einen Tag nach seinem Ehrentag feierte Moukoko am 21. November 2020 denn auch sein Debüt und avancierte wenig später mit 16 Jahren und 28 Tagen zum jüngsten Bundesligatorschützen aller Zeiten. Am Ende der Saison 2020/21 standen für das vielleicht größte Sturmtalent Europas immerhin 14 Einsätze und drei Treffer zu Buche – mehr verhinderte eine Knieverletzung ebenso wie die Teilnahme an der U21-Europameisterschaft.

Dafür gab Moukoko im September mit drei Toren in seinen ersten beiden Einsätzen einen erfolgreichen Einstand in der U21 und hat sich auch beim BVB wieder herangearbeitet. Hinter Erling Haaland und Neuzugang Donyell Malen muss sich Moukoko im Angriff der Borussia zwar momentan noch hinten anstellen, doch darf nicht vergessen werden, dass der schnelle und schussgewaltige Linksfuß nach wie vor keine 17 Jahre alt ist. Transfer Insider erwarten unterdessen eine baldige Verlängerung des aktuell bis 2023 auslaufenden Vertrages, wobei ganz Europa die Entwicklung Moukokos natürlich genau verfolgt.

Jude Bellingham: In Dortmund ist Moukoko bei weitem nicht das einzige Top-Talent. In diese Kategorie fällt fraglos auch Jude Bellingham, wobei der im Juni erst 18 Jahre alt gewordene Engländer bereits für sein Land bei der EURO 2021 im Einsatz war und insgesamt acht A-Länderspiele absolviert hat. Im Sommer 2020 für umgerechnet rund 23 Millionen Euro aus dem Abstiegskampf der zweiten englischen Liga von Birmingham City zum BVB gewechselt, hat Bellingham auf sicherlich höherem Niveau in der Bundesliga praktisch keine Anlaufzeit benötigt und auch in der Champions League erste Duftmarken gesetzt.

Besonders auffällig waren Bellinghams Leistungen beim Königsklassen-Aus des BVB im Frühjahr gegen Manchester City, seit dem die Skyblues und Trainer Pep Guardiola den zentralen Mittelfeldmann im Blick haben. In Transfernews Deutschland wurde unlängst indes auch über ein Interesse des FC Liverpool berichtet, der im nächsten Sommer dazu bereit sein soll, rund 93 Millionen Euro nach Dortmund zu überweisen, um sich die Dienste Bellinghams zu sichern. Dessen Vertrag beim BVB allerdings läuft noch bis 2025 und enthält soweit bekannt keine Ausstiegsklausel. Die Borussia kann daher sämtliche Gerüchte um die Zukunft Bellinghams, der noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angelangt ist, entspannt verfolgen.

Ilaix Moriba: Beinahe zeitgleich mit dem Verkauf von Marcel Sabitzer an den FC Bayern gab RB Leipzig die 16 Millionen Euro teure Verpflichtung von Ilaix Moriba bekannt, der auch bei einigen Vereinen aus England, unter anderem Tottenham Hotspur, auf dem Wunschzettel gestanden haben soll. Dass der 18-Jährige überhaupt auf den Markt gekommen ist, lag zum einen an gescheiterten Gesprächen mit dem FC Barcelona über eine Vertragsverlängerung und mutmaßlich auch daran, dass die finanziell alles andere als auf Rosen gebetteten Katalanen die Ablöse für den Youngster gut gebrauchen konnten.

Dabei absolvierte Moriba vergangene Saison 14 Erstliga-Spiele für Barca und deutete mit einem Tor sowie drei Vorlagen sein enormes Potential mehr als nur an. Der zentrale Mittelfeldmann, der nach Einsätzen im Juniorenbereich für Spanien wohl für die A-Nationalmannschaft seines Geburtslandes Guineas spielen wird, will nun in Leipzig den nächsten Schritt machen und einem Kurzeinsatz für Barca in der Champions League weitere Auftritte in der Königsklasse anfügen. Trotz der großen Konkurrenz im Leipziger Mittelfeld trauen nicht wenige Experten dem eleganten Rechtsfuß zu, dass Spiel der Roten Bullen schon bald zu prägen.

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