Endspiel für Pal Dardai – Diese fünf Trainer müssen am meisten zittern

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Sechs Spieltage sind in der Bundesliga absolviert und spätestens dann, wenn nach der siebten Runde am kommenden Wochenende bereits die zweite Länderspielpause der Saison ansteht, gilt es bei den 18 Vereinen ein Zwischenfazit zu ziehen. Was lief gut, was weniger? Welche Bundesliga Transfers haben eingeschlagen und von welchem Neuzugang darf man mehr erwarten? Und allgemein: liegt man im Soll oder hatte man sich eine bessere Ausbeute erhofft?

Schon vier Trainerwechsel in der 2. Liga

Eine nicht unwesentliche Rolle in der jeweiligen Analyse spielen sicherlich die Trainer, die letztlich die Verantwortung für Erfolg und Misserfolg tragen. Bislang sind noch alle 18 Übungsleiter, die in die Saison gestartet sind, im Amt. Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt ein Blick in die 2. Bundesliga, in der mit Erzgebirge Aue, dem SV Sandhausen, dem FC Ingolstadt und Holstein Kiel schon vier Klubs einen Trainerwechsel hinter sich haben, wobei im Unterhaus auch schon zwei Partien mehr absolviert sind.

Naturgemäß haben auch in der Bundesliga bei weitem nicht alle Vereine den Start hingelegt, den man sich erhofft hatte. Während Klubs wie der 1. FC Köln, der SC Freiburg oder der 1. FSV Mainz 05 besser dastehen als erwartet, gibt es auch eine Reihe von Vereinen, die mit dem Verlauf der Wochen seit dem Auftakt Mitte August nicht zufrieden sein können. Bei diesen Vereinen ist man zwar darum bemüht, Ruhe zu bewahren, kann aber nicht verhindern, dass zumindest hinter vorgehaltener Hand bei der Suche nach den Gründen für den Fehlstart auch über den Trainer diskutiert wird. Wir schildern nachfolgend die Situation bei fünf Vereinen, die nicht gut ins neue Spieljahr gefunden haben und bei denen der jeweilige Übungsleiter nicht mehr allzu viele schlechte Ergebnisse einfahren sollte.

Pal Dardai: Nach einem kapitalen Fehlstart mit drei Niederlagen in Folge schien es so, als hätte Hertha BSC mit den Siegen beim VfL Bochum (3:1) und gegen die SpVgg Greuther Fürth (2:1) in die Spur gefunden. Mit dem 0:6 am vergangenen Wochenende bei RB Leipzig gab es aber einen vor allem wegen der Art und Weise des Berliner Auftretens herben Rückschlag. Trainer Pal Dardai, der schon nach dem ersten Debakel, einem 0:5 am dritten Spieltag beim FC Bayern München, öffentlich mehr oder weniger deutlich seinen Rücktritt angeboten hatte und darauf hin von Sportvorstand Fredi Bobic zu einen Aussprache gebeten worden ist, steht nun schon mächtig unter Druck und vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg auch im Blickpunkt.

Zwar kann Dardai einen größer als gedacht ausgefallenen Umbruch inklusive des Verlustes der besten Torschützen Jhon Cordoba, Matheus Cunha und Dodi Lukebakio sowie ein enormes Verletzungspech insbesondere im Defensivbereich als entschuldigende Argumente anführen, doch klar ist auch, dass gerade Investor Lars Windhorst lieber heute als morgen eine positive Entwicklung sehen will. Bleibt diese auch gegen Freiburg aus, obwohl der Kader Ende August mit einen späten Hertha BSC Transfers noch aufgemöbelt wurde, könnten die Verantwortlichen schon danach die Reißleine ziehen. Gerüchte um ein Interesse an Edin Terzic, aktuell Technischer Direktor, machten bereits nach der Schlappe in München die Runde, wurden allerdings von Vereinsseite dementiert.

Jesse Marsch: Als logischer Nachfolger für den zum FC Bayern abgewanderten Julian Nagelsmann kehrte der einst schon als Co-Trainer von Ralf Rangnick für RB Leipzig tätige Jesse Marsch nach zwei erfolgreichen Jahren bei Red Bull Salzburg zurück – mit dem Vorsatz, ein wenig vom unter Nagelsmann verstärkt praktizierten Ballbesitzfußball abzuweichen und verstärkt auf traditionelle Red-Bull-Tugenden wie ein aggressives Pressing und ein schnelles Umschaltspiel zu setzen. Bislang allerdings halten sich die Erfolge in Grenzen. Während das Abschneiden in der Champions League mit Niederlagen bei Manchester City (3:6) und gegen den Club Brügge (1:2) eine riesige Enttäuschung darstellt, sind auch sieben Punkte aus den ersten sechs Ligaspielen weit weniger als angepeilt.

Immerhin hat das jüngste 6:0 gegen Hertha BSC gezeigt, dass RB Leipzig auch unter Marsch funktionieren kann, woraufhin allerdings der herbe Rückschlag gegen Brügge folgte, der das Königsklassen-Achtelfinale schon in weite Ferne hat rücken lassen. Es ist zwar nun nicht davon auszugehen, dass die Leipziger Verantwortlichen um Oliver Mintzlaff schnell die Nerven verlieren, doch sollte sich keine Konstanz auf hohem Niveau einstellen, dürfte zwangsläufig auch die Position des Trainers hinterfragt werden, der bislang noch auf der Suche nach der richtigen Formation und der dazu passenden personellen Besetzung scheint.

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Markus Weinzierl: Erst Anfang Mai am Abgrund zur 2. Bundesliga zurückgeholt, hat Markus Weinzierl mit einem Sieg an den letzten drei Spieltagen der Vorsaison den Abstieg des FC Augsburg vermeiden können. Die Hoffnung, mit dem einstigen Erfolgstrainer, der den FCA bei seinem ersten Engagement von 2012 bis 2016 sogar in die Europa League geführt hatte, an vergangene Glanztage anknüpfen zu können, hat sich trotz eines auch nach den Vorstellungen Weinzierl betriebenen Kaderumbaus indes noch nicht erfüllt. Stattdessen stehen die Fuggerstädter mit nur fünf Punkten aus sechs Spielen schon wieder im Tabellenkeller und haben mit dem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund eine hohe Hürde vor der Brust. Präsentiert sich der FCA dort ähnlich schwach wie vergangene Woche beim SC Freiburg (0:3), könnte das Gastspiel im Signal Iduna Park auch mit einem Debakel enden.

Weinzierl, der sich vor seinem Comeback in Augsburg mit Manager Stefan Reuter ausgesprochen hat, genießt zwar aktuell das volle Vertrauen, muss nun aber beweisen, schwierige Situationen meistern zu können, was auf seinen letzten Stationen beim FC Schalke 04 und beim VfB Stuttgart nur bedingt oder gar nicht gelungen ist. Andernfalls wird eine Trainerdiskussion auf lange Sicht kaum zu vermeiden sein.

Oliver Glasner: Trotz zwei erfolgreicher Jahre hat Oliver Glasner vornehmlich wegen interner Differenzen mit Geschäftsführer Jörg Schmadtke dem VfL Wolfsburg den Rücken gekehrt, um bei Eintracht Frankfurt die Nachfolge von Adi Hütter (Borussia Mönchengladbach) anzutreten. Bei der Eintracht allerdings hat der österreichische Fußball-Lehrer unverkennbare Anlaufschwierigkeiten, die aber auch auf andere Umstände wie den Abgang von Torjäger Andre Silva und den zwischenzeitlichen Streik von Top-Vorlagengeber Filip Kostic zurückzuführen waren und sind.

Nach einer Auftaktpleite bei Borussia Dortmund (2:5) teilte die SGE fünf Mal in Folge die Punkte und tritt damit im hinteren Tabellenmittelfeld auf der Stelle. Das ist auf Dauer natürlich zu wenig für die in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Erwartungen. Dass potentielle Schlüsselspieler wie Sam Lammers und Kristijan Jakic jeweils erst spät verpflichtet werden konnten, inzwischen aber schon angedeutet haben, die SGE voranbringen zu können, lässt aber auf eine positive Entwicklung hoffen. Bleibt diese allerdings aus, dürfte zwangsläufig auch Glasner zum Thema werden.

Stefan Leitl: Mit überragender Arbeit hat Stefan Leitl die SpVgg Greuther Fürth trotz eines sogar für Zweitligaverhältnisse unterdurchschnittlichen Etats zum Aufstieg geführt. Dennoch haben vier Leistungsträger (Paul Seguin, Paul Jaeckel, Sebastian Ernst, Anton Stach) den Verein verlassen, sodass die SpVgg zunächst mit einem geschwächten Kader in die neue Saison gestartet ist. Erst kurz vor Transferschluss besserten die Franken mehrfach nach, haben bislang aber dennoch nur einen Punkt auf dem Konto.

Und doch gibt es mit der ordentlichen Leistung beim 1:3 gegen den FC Bayern München Hoffnung auf Besserung. Leitl befindet sich dabei noch außerhalb jeglicher Diskussion, doch den Gesetzmäßigkeiten des Fußballgeschäfts folgend dürfte das nicht so bleiben, sollte das Punktekonto auf absehbare Zeit ähnlich spärlich gefüllt bleiben. Leitl wäre auf jeden Fall nicht der erste gefeierte Aufstiegstrainer, der wenig später gehen muss. Als jüngstes Beispiel dient Uwe Neuhaus bei Arminia Bielefeld, dem vergangene Saison die Mission Klassenerhalt letztlich nicht mehr zugetraut worden ist, sodass im Frühjahr Frank Kramer installiert wurde.

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