
Auch die 3. Liga gönnt sich vor dem Endspurt, der Anfang April gleich mit einer englischen Woche beginnt, eine letzte Länderspielpause, in der freilich einige Klubs im Landespokal im Einsatz sind. Zuvor stand am vergangenen Wochenende noch der 30. Spieltag auf dem Programm, an dem der VfL Osnabrück seinen Lauf mit einem 1:0-Sieg bei der TSG Hoffenheim II fortsetzen konnte und als Spitzenreiter nun schon sieben Punkte vor Platz drei liegt.
Hinter den Lila-Weißen geht es unverändert eng zu. Rot-Weiss Essen kletterte mit einem 2:1-Sieg bei Viktoria Köln auf den zweiten Platz und profitierte von einem Heim-Ausrutscher von Energie Cottbus gegen den SSV Ulm (1:1). An den Lausitzern konnten so auch der SC Verl (3:0 gegen den 1. FC Saarbrücken) und der MSV Duisburg vorbeiziehen, der im direkten Duell einen späten 2:1-Sieg gegen den TSV 1860 München landete. Ebenfalls Big-Points bei einem Konkurrenten einfahren konnte Hansa Rostock mit einem 1:0-Sieg beim SV Wehen Wiesbaden. 1860 und Wiesbaden haben dadurch an Boden verloren, sind aber nach wie vor im Aufstiegsrennen dabei.
Am anderen Ende der Tabelle gelang Schlusslicht 1. FC Schweinfurt 05 ein 3:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart II, während neben dem Ulmer Punktgewinn in Cottbus mit Erzgebirge Aue (1:2 bei Waldhof Mannheim) und dem TSV Havelse (2:5 bei Jahn Regensburg) die übrigen Mannschaften auf den Abstiegsrängen verloren. Bei acht Punkten zwischen Saarbrücken am rettenden Ufer und Ulm auf dem ersten Abstiegsplatz ist Spannung im Tabellenkeller nicht mehr zwingend zu erwarten.
Der 30. Spieltag war für die Auswärtsfahrer geprägt von fast durchweg weiteren Fahrtstrecken. Nur der – dann auch zahlenmäßig stark vertretene – Anhang von Rot-Weiss Essen und der deutlich kleinere Kreis an Unterstützern des VfB Stuttgart waren relativ kurz unterwegs. Alle anderen acht Vereine mussten mindestens 412 Kilometer zurücklegen. An der Spitze stand wieder einmal Hansa Rostock mit 689 Kilometern nach Wiesbaden.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer des Wochenendes inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quellen teilweise: diefalsche9.de / fussballmafia.de)
FC Ingolstadt – Alemannia Aachen 4.308 Zuschauer / 800 Gästefans / 565 Reisekilometer
MSV Duisburg – TSV 1860 München 24.394 Zuschauer / 1.860 Gästefans / 640 Reisekilometer
1. FC Schweinfurt 05 – VfB Stuttgart II 2.267 Zuschauer / 30 Gästefans / 171 Reisekilometer
TSG Hoffenheim II – VfL Osnabrück 1.666 Zuschauer / 1.000 Gästefans / 451 Reisekilometer
Waldhof Mannheim – Erzgebirge Aue 9.687 Zuschauer / 375 Gästefans / 451 Reisekilometer
Viktoria Köln – Rot-Weiss Essen 6.640 Zuschauer / 3.000 Gästefans / 72 Reisekilometer
SC Verl – 1. FC Saarbrücken 2.927 Zuschauer / 430 Gästefans / 412 Reisekilometer
SV Wehen Wiesbaden – Hansa Rostock 6.712 Zuschauer / 2.000 Gästefans / 689 Reisekilometer
SSV Jahn Regensburg – TSV Havelse 7.096 Zuschauer / 15 Gästefans / 575 Reisekilometer
Energie Cottbus – SSV Ulm 12.043 Zuschauer / 260 Gästefans / 621 Reisekilometer
Rot-Weiss Essen ist neben dem VfL Osnabrück die Mannschaft der Stunde. Das Team von Trainer Uwe Koschinat, dessen Stuhl vor wenigen Wochen noch zu wackeln schien, fuhr dank zweier früher Tore von Dickson Abiama und Lucas Brumme bei Viktoria Köln einen 2:1-Erfolg und damit zugleich den vierten Sieg in Folge ein.
Rund 3.000 mitgereiste RWE-Anhänger machten das Gastspiel im Sportpark Höhenberg zu einem gefühlten Heimspiel und durften auf der kurzen Heimreise vom Aufstieg in die 2. Bundesliga träumen.







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