
In der 3. Liga geht es nach der Länderspielpause Schlag auf Schlag. Am Dienstag und Mittwoch steht bereits der 32. Spieltag auf dem Programm. Teil eins der Englischen Woche hat am Samstag und Sonntag die eine oder andere Tendenz an beiden Enden der Tabelle verstärkt.
Der VfL Osnabrück hat mit einem 4:0 gegen den 1. FC Schweinfurt 05 den siebten Sieg in Serie eingefahren und seinen eingeschlagenen Aufstiegskurs untermauert. Rot-Weiss Essen entschied das Verfolger-Derby gegen den MSV Duisburg mit 1:0 für sich und behauptete sich auf Platz zwei, während Energie Cottbus mit einem 3:0-Erfolg beim TSV Havelse auf den Relegationsrang vorrückte – weil der SC Verl beim SSV Ulm mit 0:1 unterlag. Hansa Rostock kassierte gegen Viktoria Köln (2:3) ebenfalls eine unerwartete Niederlage und der TSV 1860 München kam gegen Waldhof Mannheim nicht über ein 1:1 hinaus. Wohl sogar schon vorzeitig verabschiedet aus dem Aufstiegsrennen hat sich der SV Wehen Wiesbaden, der bei der weiterhin extrem formstarken Alemannia aus Aachen mit 0:3 verlor.
Neben Schweinfurt und Havelse dürfte auch Erzgebirge Aue nach der 3:5-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim II nicht mehr zu retten sein. Ulm hingegen schöpft nochmal leise Hoffnung, liegt aber weiter acht Punkte hinter dem rettenden Ufer, weil der dort rangierende 1. FC Saarbrücken den FC Ingolstadt mit 1:0 bezwang.
Am 31. Spieltag gab es zwar mit den 600 Kilometern, die Viktoria Köln auf dem Weg nach Rostock zurücklegen musste, auch eine sehr weite Anreise, doch immerhin wurde kein weiteres Mal die 500-Kilometer-Marke geknackt Auf der anderen Seite standen neben dem Derby zwischen Essen und Duisburg aber auch keine Nachbarschaftsduelle mit kurzen Wegen auf dem Programm.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer des Wochenendes inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quellen teilweise: diefalsche9.de / fussballmafia.de)
Rot-Weiss Essen – MSV Duisburg 19.300 Zuschauer / 2,600 Gästefans / 26 Reisekilometer
VfL Osnabrück – 1. FC Schweinfurt 05 14.599 Zuschauer / 282 Gästefans / 353 Reisekilometer
Erzgebirge Aue – TSG Hoffenheim II 7.793 Zuschauer / 11 Gästefans / 412 Reisekilometer
TSV 1860 München – Waldhof Mannheim 15.000 Zuschauer / 1.500 Gästefans / 351 Reisekilometer
Hansa Rostock – Viktoria Köln 26.390 Zuschauer / 64 Gästefans / 600 Reisekilometer
1. FC Saarbrücken – FC Ingolstadt 11.637 Zuschauer / 165 Gästefans / 443 Reisekilometer
VfB Stuttgart II – SSV Jahn Regensburg 1.050 Zuschauer / 550 Gästefans / 277 Reisekilometer
TSV Havelse – Energie Cottbus 2.312 Zuschauer / 1.800 Gästefans / 379 Reisekilometer
SSV Ulm – SC Verl 7.496 Zuschauer / 69 Gästefans / 498 Reisekilometer
Alemannia Aachen – SV Wehen Wiesbaden 22.685 Zuschauer / 180 Gästefans / 242 Reisekilometer
Drei Vereine konnten sich am Osterwochenende über eine vierstellige Anzahl an mitgereisten Unterstützern freuen. Die meisten Auswärtsfahrer verzeichnete der MSV Duisburg, wobei sich für die meisten Fans der Zebras die Anreise gemessen an der Dauer kaum von einem Heimspiel unterschieden hat. Gelohnt hat sich der Trip in die Nachbarschaft angesichts der erlittenen 0:1-Niederlage indes nur bedingt.
Weitaus mehr Grund zur Freude hatten die rund 1.800 Fans von Energie Cottbus, die in Hannover einen 3:0-Auswärtssieg ihrer Mannschaft beim TSV Havelse bejubeln durften – und anschließend auch genügend Zeit hatten, die drei Punkte auch auf der Rückfahrt zu zelebrieren.
Waldhof Mannheim steht in der Tabelle zwar jenseits von Gut und Böse, füllte mit 1.500 Fans aber dennoch den Gästeblock beim TSV 1860 München und nahm aus der bayerischen Landeshauptstadt immerhin ein 1:1 mit.







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