
In der 3. Liga ist in diesen Tagen mit der letzten Englischen Woche der Saison einiges geboten. Während mit dem nun auch rechnerisch fixen Abstieg des 1. FC Schweinfurt 05 eine erste Entscheidung gefallen ist, wird im Tabellenkeller wohl generell keine Spannung mehr aufkommen. Ganz anders ist die Lage im vorderen Tabellendrittel. Zwar haben sich unter der Woche der TSV 1860 München (0:3 bei Energie Cottbus) und der SV Wehen Wiesbaden (1:4 gegen den TSV Havelse) aus dem Rennen um den Aufstieg verabschiedet, doch bis Platz sechs dürfen alle Klubs noch hoffen.
Auch der SC Verl, der mit der 1:2-Niederlage im direkten Duell gegen Hansa Rostock aber weiter an Boden verloren hat und nun schon sechs Punkte hinter Rang drei liegt. Rostock zog an den Ostwestfalen vorbei, darf sich bei vier Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz aber auch erst einmal keine weiteren Fehltritte erlauben.
Befeuert wurden derweil die Aufstiegshoffnungen des MSV Duisburg, der sich im Top-Spiel gegen den VfL Osnabrück mit 1:0 durchsetzte und zugleich die Serie des Spitzenreiters von sieben Siegen in Folge beenden konnte. Auch der MSV liegt aber noch drei Punkte hinter Platz drei und Energie Cottbus, das seinerseits vier Zähler Rückstand auf Osnabrück und einen Punkt auf Rot-Weiss Essen aufweist. RWE scheint es derweil im Endspurt wissen zu wollen und fuhr in Schweinfurt mit einem 3:1 den sechsten Sieg in Serie ein.
Zumindest ein gewisses Bemühen ist dem DFB diesmal nicht abzusprechen gewesen, unter der Woche die extrem weiten Reisestrecken zu vermeiden. Immerhin vier Vereine waren weniger als 200 Kilometer unterwegs und sechs Klubs maximal 263 Kilometer.
Die weitere Strecke musste der TSV 1860 München auf sich nehmen, der in 593 Kilometern Entfernung bei Energie Cottbus zu Gast war, gefolgt von Viktoria Köln mit 498 Kilometern Anreise zum FC Ingolstadt.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer der Englischen Woche inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quellen teilweise: diefalsche9.de / fussballmafia.de)
MSV Duisburg – VfL Osnabrück 24.322 Zuschauer / 3.500 Gästefans / 162 Reisekilometer
1. FC Schweinfurt 05 – Rot-Weiss Essen 3.877 Zuschauer / 1.050 Gästefans / 378 Reisekilometer
SSV Jahn Regensburg – Erzgebirge Aue 7.602 Zuschauer / 850 Gästefans / 263 Reisekilometer
Waldhof Mannheim – TSG Hoffenheim II 9.070 Zuschauer / 50 Gästefans / 49 Reisekilometer
Energie Cottbus – TSV 1860 München 16.273 Zuschauer / 1.050 Gästefans / 593 Reisekilometer
FC Ingolstadt – Viktoria Köln 3.642 Zuschauer / 50 Gästefans / 498 Reisekilometer
VfB Stuttgart II – SSV Ulm 1.500 Zuschauer / 600 Gästefans / 122 Reisekilometer
SV Wehen Wiesbaden – TSV Havelse 3.117 Zuschauer / 20 Gästefans / 371 Reisekilometer
SC Verl – Hansa Rostock 5.207 Zuschauer / 2.000 Gästefans / 435 Reisekilometer
1. FC Saarbrücken – Alemannia Aachen 14.372 Zuschauer / 1.800 Gästefans / 259 Reisekilometer
Die vergleichsweise kurze Entfernung hat sicherlich auch eine Rolle gespielt, aber dennoch war es keine Selbstverständlichkeit, dass rund 3.500 Fans den VfL Osnabrück am Dienstagabend zum MSV Duisburg begleiteten. Dort erlebte der zuletzt mit sieben Siegen am Stück erfolgsverwöhnte lila-weiße Anhang allerdings eine Enttäuschung in Form einer 0:1-Niederlage anstatt den nächsten Schritt in Richtung 2. Liga zu machen.
Eine fröhlichere und mit 435 Kilometern auch bedeutend weitere Rückfahrt erlebten derweil etwa 2.000 Fans aus Rostock, die mit ihrer Kogge einen 2:1-Sieg beim SC Verl feierten und weiter vom Aufstieg träumen dürfen.







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