
Die Saison 2025/26 der 3. Liga ist Geschichte – und hatte am letzten Spieltag noch einmal ein dramatisches Finish im Rennen um den Aufstieg bzw. den Relegationsplatz zu bieten. Während die vier Absteiger mit dem SSV Ulm, dem TSV Havelse, Erzgebirge Aue und dem 1. FC Schweinfurt 05 schon zuvor ebenso feststanden wie der VfL Osnabrück als Meister, stand der Kampf um die Ränge zwei und drei im Fokus.
Hansa Rostock hatte dabei nur Außenseiterchancen und musste sich letztlich trotz eines abschließenden 4:3-Sieges beim 1. FC Saarbrücken mit dem fünften Platz begnügen, da die Konkurrenz nicht wie erhofft bzw. benötigt patzte. So nutzte Energie Cottbus die Pole Position und verteidigte Platz zwei mit einem 1:0-Sieg beim SSV Jahn Regensburg. Die im vergangenen Jahr im Endspurt noch abgefangenen Lausitzer kehren damit nach 13 Jahren in die 2. Bundesliga zurück.
Der MSV Duisburg hingegen ist gescheitert. Die Zebras gingen als Dritter in den Spieltag, verpassten aber letztlich mit einem 1:1 zu Hause gegen Viktoria Köln die Relegation, weil zeitgleich Rot-Weiss Essen beim SSV Ulm mit 3:2 gewann. RWE trifft nun am Freitag und Dienstag in den Relegationsspielen auf die SpVgg Greuther Fürth, die sich am letzten Spieltag der 2. Bundesliga noch auf Rang 16 rettete.
Alle weiteren Begegnungen des 38. Spieltages waren nicht mehr groß von Bedeutung. Lars Gindorf schnürte beim 6:1-Sieg von Alemannia Aachen gegen den TSV Havelse aber noch einmal einen Dreierpack und sicherte sich damit mit 28 Toren nicht nur die Torjägerkanone, sondern stellte auch einen neuen Drittliga-Bestwert auf.
Auch am letzten Spieltag waren die Reisestrecken, die die Auswärtsfans zurücklegen mussten, wieder äußerst unterschiedlich. Während die kleine Gruppe der Anhänger von Viktoria Köln schnell beim MSV Duisburg war, stand für Hansa Rostock mit 845 Kilometern nach Saarbrücken sogar die längste Auswärtsfahrt an – was den großen, harten Hansa-Kern indes nicht abhielt, die Fahrt anzutreten.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer des Wochenendes inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quellen teilweise: diefalsche9.de / fussballmafia.de)
VfB Stuttgart II – VfL Osnabrück 2.300 Zuschauer / 2.000 Gästefans / 515 Reisekilometer
1. FC Saarbrücken – Hansa Rostock 15.300 Zuschauer / 2.500 Gästefans / 845 Reisekilometer
SV Wehen Wiesbaden – TSG Hoffenheim II 3.648 Zuschauer / 10 Gästefans / 131 Reisekilometer
SSV Ulm – Rot-Weiss Essen 13.918 Zuschauer / 5.000 Gästefans / 526 Reisekilometer
MSV Duisburg – Viktoria Köln 30.343 Zuschauer / 397 Gästefans / 60 Reisekilometer
SC Verl – TSV 1860 München 3.764 Zuschauer / 1.100 Gästefans / 595 Reisekilometer
FC Ingolstadt – Waldhof Mannheim 4.898 Zuschauer / 700 Gästefans / 310 Reisekilometer
Alemannia Aachen – TSV Havelse 25.409 Zuschauer / 1 Gästefan / 369 Reisekilometer
1. FC Schweinfurt 05 – Erzgebirge Aue 4.393 Zuschauer / 1.850 Gästefans / 247 Reisekilometer
SSV Jahn Regensburg – Energie Cottbus 15.210 Zuschauer / 7.500 Gästefans / 477 Reisekilometer
Gleich sechs Vereine wurde auf ihre letzte Auswärtsreise der Saison von einer vierstelligen Anzahl an Fans begleitet. Besonders bemerkenswert waren dabei die 1.850 Fans von Erzgebirge Aue, die sich in Schweinfurt von der 3. Liga verabschiedeten. Aber auch 1.100 Anhänger der Münchner Löwen in Verl waren in einem besseren Freundschaftsspiel keine Selbstverständlichkeit.
2.000 Osnabrücker setzten ihre Aufstiegsfeierlichkeiten in Stuttgart fort, während die vielen Fans von Hansa Rostock, von Rot-Weiss Essen und Energie Cottbus auch in der Hoffnung auf ein Highlight-Erlebnis lange Reisen angetreten haben. Belohnt wurden die rund 7.500 Anhänger aus Cottbus, die in Regensburg inklusive Platzsturm die Rückkehr in Liga zwei feiern durften.







18+ | Glücksspiel kann abhängig machen | Spiele verantwortungsvoll | AGB gelten | Wir erhalten eine Provision von den hier aufgeführten Buchmachern | Erlaubt gemäß offizieller Whitelist| Hilfe unter www.buwei.de