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Im dritten Jahr nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga ist es dem FC Hansa Rostock zum ersten Mal gelungen, mit einem Sieg zu starten. Bei der TSG Hoffenheim II gewann die Kogge am vergangenen Wochenende mit 3:2 und untermauerte damit direkt am ersten Spieltag ihre Ambitionen auf die Rückkehr in die Zweitklassigkeit.
Daniel Brinkmann war mit den drei Punkten natürlich sehr zufrieden und auch mit der Reaktion seiner Mannschaft darauf, dass Hoffenheim zwei Mal der Ausgleich gelungen ist: „Am Ende fühlt sich so ein Sieg besonders gut an, weil man Widerständen getrotzt hat“, so der Hansa-Coach, der in der Ostsee-Zeitung aber gleichzeitig als Mahner auftrat und ein besseres Defensivverhalten seiner Schützlinge forderte: „Es sollte schon unser Ziel sein, diese Gegentreffer zu verhindern. Es wird auch zur Saison gehören, dass wir Spiele mit 1:0 gewinnen müssen.“
Während in der Defensive enormer Konkurrenzkampf herrscht und so in Hoffenheim etwa für Kapitän Franz Pfanne nur Platz auf der Bank war, fielen in der Offensive mit den Neuzugängen Leon Dajaku und Peter Kiedl sowie mit Torjäger Emil Holten gleich drei Akteure aus. Nicht zuletzt die Torschützen Andreas Voglsammer und Bernie Lennemann sprangen aber in die Bresche und schürten die Hoffnung, dass der Rostocker Kader in dieser Saison besser dazu in der Lage ist, Ausfälle zu kompensieren.
Weil grundsätzlich im Angriff mit Holten, Kiedl, Voglsammer und David Hummel ein Überangebot vorhanden ist, entschieden sich die Hansa-Verantwortlichen, den vergangene Saison bereits an Rot-Weiß Oberhausen verliehenen Youngster Tim Krohn erneut auf Leihbasis abzugeben. Der 20-Jährige kehrt in die Regionalliga West zurück und soll nun beim 1. FC Bocholt Spielpraxis sammeln.
Während Krohn schon weg ist, hält der FC Hansa aber auch noch Ausschau nach einem weiteren Neuzugang, für die nicht zuletzt dank des rund sechs Millionen Euro teuren Verkaufs von Ryan Naderi im Winter an die Glasgow Rangers genügend finanzielle Mittel vorhanden wären.
Ganz oben auf der Agenda steht noch eine Kreativkraft für die Zehner-Position, bei der es sich aber nicht um eine zusätzliche Option, sondern um eine absolute Verstärkung handeln soll, wie Coach Brinkman in Bild durchklingen ließ: „Das ist nach wie vor ein Thema. Wir lassen uns nicht unter Druck setzen. Wenn wir da etwas machen, dann muss es eine absolute Top-Lösung sein.“
Zum Kreis der Kandidaten gehören laut Bild drei Akteure. Zum einen der 31 Jahre alte Österreicher Thomas Murg als erfahrene und zugleich eher kostengünstige Lösung, ist der langjährige Erstliga-Profi doch seit seinem Vertragsende am 30. Juni bei PAOK Saloniki ohne Verein. Selbiges gilt für Tony Rölke, der zuletzt für den SC Cambuur Leeuwarden aktiv war, beim niederländischen Erstliga-Aufsteiger aber trotz 35 Einsätzen in der abgelaufenen Saison nicht verlängert hat.
Zum anderen wird auch Petar Pusic gehandelt, der bei Wieczysta Krakau in Polen aber noch einen Vertrag bis 2027 besitzt und dementsprechend ablösepflichtig wäre. Nach nur einem Kurzeinsatz an den ersten beiden Spieltagen scheint die Freigabe für den 27 Jahre alten Schweizer zu annehmbaren Konditionen aber denkbar.







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