

Foto: Shutterstock
Die Erleichterung war zu spüren, nachdem Fortuna Düsseldorf am vergangenen Wochenende gegen den VfB Stuttgart II endlich das erste Erfolgserlebnis in der neuen Saison verbuchen konnte. Dank eines Treffers von Andreas Müller gelang den Rheinländern ein 1:0-Sieg, der nach dem vorherigen Fehlstart von enormer Bedeutung für das Selbstvertrauen der Mannschaft und die Stimmung rund um den Zweitliga-Absteiger war.
Niederlagen beim SV Waldhof Mannheim (1:2) und gegen die TSG Hoffenheim II (0:2) sowie das klare Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den SC Freiburg (1:5) hatten zuvor einige Zweifel daran aufkommen lassen, dass die Fortuna in der bestehenden Konstellation mit dem im Frühjahr als Retter gescheiterten Trainer Alexander Ende wie erhofft und erwartet ein gehöriges Wörtchen um den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga mitreden kann.
Nun allerdings herrscht wieder ein gewisser Optimismus vor, der freilich am Sonntagabend (19.30 Uhr) auf der Probe steht, wenn die Ende-Elf beim bislang stabilen Aufsteiger Fortuna Köln ran muss.
Für Zuversicht sorgt auch, dass kurz vor Transferschluss noch eine Verstärkung an Land gezogen werden konnte, die bislang fehlendes Tempo in die Offensive bringt. Von der SV Elversberg verpflichtete die Fortuna den 26 Jahre alten Flügelspieler Filimon Gerezgiher, der bis 2028 unterschrieben hat und möglichst schnell weiterhelfen soll.
„Als Flügelspieler besticht Filimon besonders durch seine Schnelligkeit, technische Qualität und seine Fähigkeiten im eins gegen eins. Damit gibt er unserem Offensivspiel zusätzliche Optionen und erhöht unsere Flexibilität“, freute sich Sportvorstand Samir Arabi auf der Vereinshomepage über den geglückten Transfer, der indes wohl nicht Plan A war.
Denn wie Bild nun berichtet, hat sich die Fortuna den Sommer über immer wieder und auch nochmal kurz vor Transferschluss um einen anderen Elversberger bemüht – um Jason Ceka, der in der Rückrunde der vergangenen Saison auf Leihbasis für Dynamo Dresden spielte und dessen endgültiger Wechsel nach Elbflorenz kurzfristig geplatzt ist, weil die SGD stattdessen lieber Kennedy Okpala vom SC Paderborn auslieh. Ceka wollte in der Folge nach Düsseldorf, doch eine Ablöseforderung in Höhe von rund 400.000 Euro ließ den Transfer nicht zustande kommen. Während Ceka nun für den niederländischen Erstliga-Aufsteiger SC Cambuur Leeuwarden spielt, hofft die Fortuna auf Gerezgiher.
Auch die Personalie Ceka dürfte Arabi bei seinem Fazit bezüglich der Sommertransferperiode im Kopf gehabt haben. „Wir haben nicht alles umgesetzt bekommen, was wir wollten“, so der 47-Jährige, der aber dennoch positiv auf die vergangenen Wochen blickt: „Ich glaube, wir sind alle zufrieden mit dem, was wir geschafft haben.“
Besonderen Wert hat die Fortuna laut Arabi darauf gelegt, „dass wir gute Charaktere in unsere Gruppe bekommen. Dass wir Spieler haben, die stabil sind und eine hohe Belastbarkeit haben.“
Wegen der vielen Kaderveränderungen bittet Arabi ein Stück weit um Geduld, zeigt sich aber auch realistisch: „Es wäre verrückt zu sagen, dass sich nichts mehr entwickeln muss. Es sind hier viele neue Menschen aufeinandergetroffen. Natürlich wissen wir auch, dass wir schnell Ergebnisse brauchen in dieser Liga.“
Am besten sollten schon am Sonntag in Köln die nächsten drei Punkte mehr, um das Vertrauen in die eingeleitete Entwicklung wachsen zu lassen.







18+ | Glücksspiel kann abhängig machen | Spiele verantwortungsvoll | AGB gelten | Wir erhalten eine Provision von den hier aufgeführten Buchmachern | Erlaubt gemäß offizieller Whitelist| Hilfe unter www.buwei.de