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Nach verpatztem Start mit Niederlagen beim SV Waldhof Mannheim (1:2) und gegen die TSG Hoffenheim II (0:2) sowie dem Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den SC Freiburg (1:5) ist Fortuna Düsseldorf in den vergangenen Wochen einigermaßen in der Saison und in der 3. Liga angekommen. Zehn Punkte holte der Zweitliga-Absteiger aus den jüngsten fünf Begegnungen, wobei die vor der Länderspielpause erlittene 0:1-Niederlage im Westduell bei Alemannia Aachen natürlich wieder ein Dämpfer war.
Gleichwohl gibt der Trend Anlass zur Hoffnung dahingehend, dass die Fortuna der ihr zugedachten Rolle als Aufstiegsanwärter bzw. sogar -favorit im weiteren Saisonverlauf noch gerecht werden kann. Wichtig wäre dafür mutmaßlich, dass in der Sommertransferperiode als potentielle Eckpfeiler hinzugeholte Routiniers wie Dominique Heintz, Jorrit Hendrix, Philipp Förster oder Fabian Schleusener die ihnen zugedachten Rollen ausfüllen und mit Leistung vorangehen.
Während Hendrix und Förster im Mittelfeld sowie Schleusener im Sturm diesbezüglich auf einem guten Weg scheinen, stand Heintz seit dem 23. August und der Pokalpleite gegen Freiburg nicht mehr auf dem Platz. Der 33 Jahre alte Innenverteidiger blieb im Eröffnungsspiel in Mannheim gelbvorbelastet in der Kabine und wurde dann überraschenderweise gegen Hoffenheim II nur eingewechselt kehrte aber gegen Freiburg in die erste Elf zurück und war auch für das anschließende Ligaspiel gegen den VfB Stuttgart II für die Anfangsformation geplant. Heintz musste sich am Morgen des Spieltages aber mit muskulären Problemen im Oberschenkel abmelden und konnte seitdem keine Partie mehr bestreiten.
Nun allerdings soll Heintz in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und könnte vorbehaltlich etwaiger Rückschläge dann auch am nächsten Mittwoch wieder dabei sein, wenn die Fortuna im Niederrheinpokal vor einer weiteren Pflichtaufgabe beim Düsseldorfer SC 99 steht. Diese Partie könnte Trainer Alexander Ende trotz der zu erwartenden Unterlegenheit des Gegners dann gleich dafür nutzen, um für das Heimspiel am 11. Oktober gegen den SC Verl eine neue Defensivreihe einzuspielen. Denn weil Elias Egouli, der zuvor in Abwesenheit von Heintz durchaus zu überzeugen wusste, in Aachen mit einer vermeidbaren Gelb-Roten Karte an der Niederlage nicht unbeteiligt war und gegen Verl gesperrt passen muss, ist eine Änderung der Hintermannschaft zwangsläufig – und womöglich die Chance für Heintz, sich einen Platz im Team zu erobern.
Auch wenn Heintz seine in Köln absolvierte Reha abgeschlossen hat und zurück ist in Düsseldorf, zeigt sich Trainer Ende hinsichtlich eines schnellen Comebacks noch eher verhalten: „Ich kann aktuell wirklich noch nicht sagen, wann er wieder spielen kann. Wir hoffen, dass die Pause reicht, damit er körperlich wieder voll wiederhergestellt ist“, will der Fortuna-Coach erst abwarten, wie sich Heintz auf dem Trainingsplatz und zurück im Teamtraining präsentiert und vor allem, ob der erfahrene Defensivmann wieder körperlich stabil ist.
Außer Frage steht indes, dass ein in der vergangenen Saison noch in der Bundesliga für den 1. FC Köln aufgelaufener Heintz mit seinen Qualitäten als Leader und im Spielaufbau für die Fortuna enorm wichtig werden könnte.







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