
Im Gegensatz zu den meisten Ligarivalen hat Preußen Münster in der dreiwöchigen Länderspielpause auf ein klassisches Freundschaftsspiel verzichtet, aber einen internen Test absolviert, bei dem Malik Batmaz ein Jahr nach seinem zweiten Kreuzbandriss ein kurzes Comeback feierte und damit einen wesentlichen Schritt gemacht hat.
Wenn am Freitag Rot-Weiss Essen zum Auftakt des achten Spieltages in Münster gastiert, ist Batmaz aber noch keine Option. Ebenso wenig wie Simon Scherder, der sich ebenfalls vor fast genau einem Jahr einen Kreuzbandriss zugezogen hat, nun aber immerhin wieder teilweise ins Mannschaftstraining integriert werden konnte und schrittweise an die Vollbelastung herangeführt werden soll. Bleiben Rückschläge aus, will der 33 Jahre alte Innenverteidiger zwar zeitnah voll einsteigen, doch bis zu einem Einsatz im Ligabetrieb werden sicherlich noch einige Wochen vergehen.
Zuwachs hat die Ausfallliste, auf der zuvor schon Luca Bolay, Marvin Schulz I, Oscar Vilhelmsson und Niko Koulis standen, durch Innenverteidiger Tim Dietrich erhalten, der im Training einen Schlag aufs Sprunggelenk abbekam und gegen Essen fehlen wird. Und durch Ryan Johansson, der sich im internen Test schwerer verletzt hat, wie Trainer Thomas Wörle gegenüber Bild bestätigte: „Er ist ein besonderer Spielertyp, der uns definitiv eine längere Zeit nicht zur Verfügung stehen wird.“
Möglich, dass anstelle von Johansson der 20-jährige Samuel Althaus in die erste Elf rückt und mit Philipp Maier die Doppelsechs bildet. Auch, weil das erfahrene Gespann Maier und Rico Preißinger nicht wie erhofft funktioniert hat.
Unterdessen rückt aktuell mit Johannes Schenk ein Akteur in die Schlagzeilen, der die Adlerträger Anfang August an den belgischen Erstligisten SK Beveren verliehen haben. Dort hat es der 23 Jahre alte Schlussmann direkt zur Nummer eins geschafft und im bisherigen Saisonverlauf mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Genauer hinschauen soll laut dem Portal Absolut Fussball auch der FC Bayern München, der sich für die nächste Saison zwischen den Pfosten wohl neu aufstellen wird.
Davon ausgehend, dass Manuel Neuer und Sven Ulreich ihre Karrieren beenden, rückt Jonas Urbig zur unumstrittenen Nummer eins auf, für den der Rekordmeister einen verlässlichen Backup sucht. Auf der Liste stehen sollen in erster Linie routinierte Torhüter, die ihre Qualitäten schon zur Genüge bewiesen haben, aber dennoch dazu bereit wären, sich hinter Urbig auf die Bank zu setzen. Oliver Baumann (TSG Hoffenheim) und Marvin Schwäbe (1. FC Köln) werden in diesem Zusammenhang unter anderen gehandelt.
Aber auch Schenks Entwicklung wird in München aufmerksam verfolgt. Durchaus nicht zufällig, sondern weil der gebürtige Schweinfurter zwischen 2017 und 2023 beim FC Bayern ausgebildet wurde, ehe zunächst eine Ausleihe und dann der feste Wechsel nach Münster folgten.
Als eher junger Torwart, der eigentlich noch am Anfang seiner Karriere steht und vor allem Spielpraxis benötigt, würde Schenk indes nicht wirklich optimal ins Raster passen.






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