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Mit einem Last-Minute-Sieg in der vergangenen Woche bei Preußen Münster (2:1) hatte Alexander Ende den Kopf nochmal aus der Schlinge gezogen, doch die Hoffnung, langfristig Trainer bei Fortuna Düsseldorf zu bleiben, erfüllte sich für den 47 Jahre alten Fußball-Lehrer nicht. Vielmehr war nur wenige Tage nach dem auch von Ende emotional gefeierten Dreier in Münster Schluss für den Coach, der im Frühjahr den Düsseldorfer Abstieg aus der 2. Bundesliga nicht mehr vermeiden konnte und dann auch nicht den erhofften Start in die neue Saison hinlegte.
Gegen den 1. FC Saarbrücken ging die Fortuna am Samstag zwar durch Jordi Paulina früh in Führung, doch als nach 90 Minuten eine 1:3-Niederlage stand, war schon absehbar, dass es für Ende eng werden würde. Am Sonntagvormittag teilte der Verein dann offiziell mit, dass Ende und Co-Trainer Zlatko Muhovic von ihren Aufgaben entbunden und freigestellt wurden.
„Wir bedanken uns bei Alexander Ende und Zlatko Muhovic für ihren Fleiß und ihren Einsatz für Fortuna. Gleichzeitig sind wir nach eingehender Analyse zu der Überzeugung gelangt, dass wir jetzt einen neuen Impuls setzen müssen“, kommentierte Sportvorstand Samir Arabi die Entscheidung zum Wechsel auf der Trainerbank.
Nach Informationen der Rheinischen Post soll sich die Fortuna die Nachfolge betreffend mit Horst Steffen ausgetauscht haben. Der langjährige Erfolgstrainer der SV Elversberg, der vergangene Saison beim SV Werder Bremen entlassen wurde und zuletzt gerüchteweise mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht wurde, soll dann aber schnell deutlich gemacht haben, nicht zur Verfügung zu stehen. Mitch Kniat, der bis zum Sommer drei Jahre erfolgreich bei Arminia Bielefeld gearbeitet hat und beim Düsseldorfer Gastspiel in Münster vor Ort war, soll derweil kein Thema gewesen sein.
Ohnehin haben sich die Verantwortlichen der Fortuna recht klar auf Jens Langeneke als Nachfolger Endes festgelegt. Der 49-Jährige war schon als Spieler für die Fortuna aktiv und seit 2015 im NLZ als Trainer tätig. Nun rückt Langeneke von der U23 zu den Profis auf, laut offizieller Kommunikation „bis auf Weiteres“.
„Jens Langeneke kennt den Verein bestens und hat es sich mit seiner Arbeit und Leidenschaft verdient, die Mannschaft bis auf Weiteres zu übernehmen“, wählt auch Arabi diese Sprachregelung, die der Fortuna die Möglichkeit gäbe, mit der Verpflichtung eines externen Trainers zu reagieren, sollte es mit Langeneke nicht wie erhofft funktionieren.
Der Glaube an Langeneke ist aber vorhanden und ebenso der Wunsch, die interne Option zur Dauerlösung zu machen. Der Ex-Profi selbst will seine Chance natürlich beim Schopfe packen: „Wir wissen alle, in welcher Situation wir uns befinden. Jetzt geht es darum, Verantwortung zu übernehmen, die Kräfte zu bündeln und auf dem Platz Überzeugung zu zeigen. Ich kenne den Verein, ich kenne die Menschen und weiß, was Fortuna bedeutet. Dafür werde ich gemeinsam mit dem Trainerteam und der Mannschaft alles investieren.“
Gleich zum Einstand erwartet Langeneke am Samstag bei Hansa Rostock eine schwierige Aufgabe, bevor das Programm mit Spielen gegen den SV Meppen und beim FC Ingolstadt zumindest auf dem Papier etwas leichter wird. Nach diesen drei Partien geht es in die nächste Länderspielpause, die auch in der Trainerfrage für eine nochmalige Analyse genutzt werden dürfte.







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