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Gewonnen hat Fortuna Düsseldorf seit der Trennung von Trainer Alexander Ende noch nicht, unter Nachfolger Jens Langeneke aber zumindest auch nicht verloren. Auf ein 1:1 bei Hansa Rostock folgte zuletzt freilich ein enttäuschendes 0:0 gegen den SV Meppen, wobei die Leistung im Duell mit den Emsländern besser war als das Ergebnis.
25 Torschüsse und reihenweise Großchancen genügten der Fortuna am vergangenen Wochenende nicht für drei Punkte, die mit Blick auf die Tabelle enorm wichtig gewesen wären. Denn nach wenig zufriedenstellendem Start rangiert Düsseldorf im Moment nur auf Platz zehn und ist bei vier Punkten Vorsprung auf Rang 17 der Abstiegszone deutlich näher als dem doppelt so weit entfernten Relegationsplatz drei.
Der anstehende 13. Spieltag bietet der Fortuna – und natürlich auch anderen, ebenfalls ambitionierten Vereinen im Tabellenmittelfeld – aber die Chance, den Abstand auf einige Teams im vorderen Tabellenbereich zu verringern. Denn in den Duellen Viktoria Köln – 1. FC Saarbrücken und Rot-Weiss Essen – Alemannia Aachen treffen vier der fünf Erstplatzierten direkt aufeinander.
Um davon profitieren zu können, dass mehrere der bisherigen Top-Teams Federn lassen müssen, benötigt die Fortuna indes selbst einen Dreier, der am Samstag (Anstoß: 14 Uhr), beim FC Ingolstadt nicht ganz einfach einzufahren sein wird. Denn die Schanzer gehören seit dem Trainerwechsel von Sabrina Wittmann zu Achim Beierlorzer zu den formstärksten Mannschaften und sind mit zehn Punkten aus den letzten vier Begegnungen klar auf dem Vormarsch.
Das weiß auch Fortuna-Coach Langeneke, der auf der Pressekonferenz am Donnerstag Respekt vor dem Gegner zeigte: „Der Fußball ist sehr geradlinig und intensiv. Sie versuchen, schnell in die Tiefe zu kommen, auf zweite Bälle zu gehen und hoch zu pressen. Da erwarten wir viel Druck auf unser Ballbesitzspiel“, so der 49-Jährige, der seinen Schützlingen aber auch einen passenden Matchplan mit auf den Weg geben will: „Wir haben uns Lösungen überlegt, um den Druck des Gegners zu brechen. Wir müssen schauen, dass wir zielstrebig hinter die letzte Linie des Gegners kommen. Es waren immer offene Spiele. Auf diese Intensität müssen wir uns vorbereiten.“
Bitter allerdings, dass neben dem weiter in der Reha arbeitenden Felix Meiser drei potentiell wichtige Akteure nicht zur Verfügung stehen. Während Andreas Müller aufgrund seiner Gelb-Roten Karte gegen Meppen gesperrt passen muss, fallen auch Jordi Paulina und Anas Slimani aus. Paulina, der sich am Dienstag im Training eine Knieverletzung zugezogen hat, wird wohl für längere Zeit nicht dabei sein.
Unabhängig davon, welche elf Spieler auf dem Platz stehen, hofft Langeneke im letzten Drittel auf deutlich mehr Konsequenz. „Ich blicke ungerne zurück auf das Meppen-Spiel, aber wir waren im Herausspielen der Torchancen gut. Aber der Ball muss ins Tor und da müssen wir uns verbessern“, forderte der Fortuna-Coach und verriet, in den vergangenen Tagen ein besonderes Augenmerk auf diese Problematik gelegt zu haben: „Die offensiven Abläufe standen in dieser Woche sicherlich im Fokus. Das bleibt aktuell unser großes Thema.“






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