Abstiegskampf-Analyse: Die Rückkehr der magischen 40

In dieser Länderspielpause wird bei vielen Bundesligisten wohl deutlich weniger Ruhe und Gemütlichkeit herrschen. Der Abstiegskampf, schon in der Vergangenheit gerne als neue Meisterschaft tituliert, zieht Fans und die halbe Liga in seinen Bann. Motto: Rette sich, wer kann!

Unter allen Erstliga-Trainern gilt Christian Streich bekanntlich als der Mann, der sich am wenigsten mit Tabellenkonstellationen auseinandersetzt. Von ihm stand der legendäre Satz: „Am besten du machsch de Fernseher aus, schausch de Tabelle nit an, bringt ja alles nix.“ Wer es nicht wie der Freiburger Kultcoach mit dem südbadischen Akzent hält, riskiert in diesen Tagen mal einen Blick auf das Tableau.

Augsburg als heißester Abstiegskandidat

Der Serienmeister aus München hat seine „Verfolger“ RB Leipzig und Borussia Dortmund auf dem Weg zum 5. Titel in Folge mal wieder distanziert. Also weiter zum Abstiegskampf: Darmstadt 98? Als Schlusslicht weg vom Fenster! Ingolstadt ist unter Neu-Trainer Maik Walpurgis zwar konkurrenzfähiger geworden. Doch der Rucksack – unter Vorgänger Markus Kauczinski holte der FCI nur zwei Punkte aus den ersten zehn Partien – der Hinrunde wiegt zu schwer.

Abstiegswetten auf Darmstadt und Ingolstadt lohnen sich 9 Spieltage vor dem Saisonende nicht mehr. Starke Quoten winken im fesselnden Rennen um den Relegationsplatz 16, wo der Hamburger SV mit 27 Punkte steht. Davor marschiert mit dem VfL Wolfsburg, dem FC Augsburg, Werder Bremen und dem FSV Mainz 05 ein punktgleiches Quartett – selbst das Torverhältnis unterscheidet sich nicht groß. Unsere Buchmacher sehen in Augsburg (Quote 3,00) aktuell das schwächste Glied dieser Kette.

Ein gesichertes Mittelfeld gibt es nicht

Die Bremer sind das Musterbeispiel dafür, wie verrückt und ausgeglichen es in diesem Jahr im unteren Drittel zugeht. Wenn ein Team vier seiner letzten fünf Spiele gewinnt, sollte es eigentlich auf dem Weg in das gesicherte Mittelfeld der Tabelle sein. Doch die Grün-Weißen weisen ebenso nur zwei Zähler Vorsprung auf Rang 16 auf wie die drei Konkurrenten.

Diese Entwicklung deutet klar daraufhin, dass ein Verein für den sicheren Klassenerhalt erstmals seit Jahren wieder die Marke von 40 Punkten knacken muss. Selbst für Borussia Mönchengladbach – jeweils fünf Zähler von den Europapokalplätzen und der Relegation entfernt – kann es ganz schnell in beide Richtungen gehen. Mutige Wettfans, die sich bei der Abstiegswette (Wer kommt unter die letzten drei Mannschaften?) an die Fohlen herantrauen, erhalten da für 1 Euro Einsatz bereits 25 zurück.

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