Der neue AC Mailand will wieder angreifen

Seit sechs Jahren ist der AC Mailand titellos – mal vom italienischen Supercup abgesehen. Sechs Jahre, die einer einzigen Krise gleichen. Schließlich gaben sich Trainer und Spieler in der italienischen Modehauptstadt die Klinke in die Hand. Keiner konnte den Rossoneri seinen Stempel aufdrücken. Inzwischen wurde der Verein an eine chinesische Investorengruppe verkauft. Diese pumpt frisches Geld in den Klub, mit dem er wieder an die glorreichen Zeiten der Vergangenheit anknüpfen soll. Innerhalb weniger Tage gaben die Mailänder zuletzt über 100 Millionen Euro für neue Spieler aus.

Franck Kessie, Ricardo Rodriguez, Mateo Musacchio und Andre Silva – fast täglich flattert die Meldung eines neuen Super-Transfers des AC Mailand ins Haus. Bereits jetzt hat der Klub in diesem Sommer rund 102 Millionen Euro für Neuverpflichtungen investiert. Und es ist noch kein Ende in Sicht, denn die chinesischen Investoren verpflichteten sich mit dem Kauf des Vereins, innerhalb der ersten drei Jahre mindestens 350 Millionen Euro in den Verein zu pumpen.

Auch Emil Forsberg von RB Leipzig soll auf der Wunschliste der Mailänder stehen. Der Schwede scheint einem Wechsel trotz der Vizemeisterschaft mit den Sachsen nicht ganz abgeneigt. „Milan ist ein fantastischer Klub. Es ist ein interessantes Projekt“, wird Forsberg in der Bild-Zeitung zitiert. Allerdings will RB-Sportchef Ralf Rangnick seinen Top-Scorer (acht Tore, 22 Assists) nicht gehen lassen. Es würde also erneut verdammt teuer für den AC Mailand werden.

Geld bringt nicht immer schnellen Erfolg

Dass große Investitionen keine Garantie für eine erfolgreiche Saison ist, zeigt die jüngere Vergangenheit des AC Mailand. Bereits vor der Spielzeit 2015/16 investierte der Klub über 90 Millionen Euro in neue Spieler. Das alles brachte jedoch herzlich wenig – man landete auf Platz 7 und qualifizierte sich wieder einmal nicht für einen europäischen Wettbewerb.

Immerhin scheinen die Lombarden zumindest auf der Trainerposition etwas konstanter geworden zu sein. Seit dem 1. Juli 2016 ist der ehemaliger italienische Nationalspieler Vincenzo Montella Coach der Rossoneri. In 41 Spielen konnte er 20 Siege feiern, weitere neunmal verlor Milan mit einem Remis wenigstens nicht. Sein Punkteschnitt liegt aktuell bei 1,68 pro Partie. Der erreichte sechste Platz und die damit verbundene Europa League-Qualifikation ist das beste Ergebnis seit der Saison 2012/13 als Milan Tabellendritter wurde.

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