Salah, Lewandowski & Co.: Die Alleinunterhalter

Es gibt sie seit eh und je. Spieler, die überragend sind und in europäischen Top-Vereinen spielen, mit der Nationalmannschaft aufgrund ihrer deutlich schwächeren Landsleute nie einen WM-Titel holen werden. In der Vergangenheit waren es Roger Milla (Kamerun), Gheorghe Hagi (Rumänien) oder George Weah (Liberia), heute gibt es natürlich immer noch diese unverzichtbaren Spieler, ohne die in der Nationalmannschaft gar nichts läuft.

Es war ein Schock für ganz Ägypten. Als sich Mohamed Salah am vergangenen Samstag ein Schulterverletzung zuzog, war das ganze Volk wie paralysiert. Sein Vereinstrainer Jürgen Klopp befürchtete, dass die Schulter gebrochen sei. Dies wäre dem WM-Aus gleichgekommen. Doch die Verletzung stellte sich als nicht so schlimm heraus. Drei bis vier Wochen Pause und Salah ist wieder voll dabei. Vermutlich pünktlich zur Weltmeisterschaft. Ohne ihren Superstar wäre es für Ägypten noch schwerer als ohnehin schon geworden. Der Angreifer erzielte vier der acht ägyptischen Treffer in der Qualifikation und wird in seinem Land verehrt wie ein Gott.

Sogar schon so sehr, dass ein Rechtsanwalt aus Salahs Heimat, Sergio Ramos, der Salah durch ein Foul die Verletzung zugefügt hatte, auf eine Milliarde Euro verklagen will. „Für den physischen und psychischen Schaden, den Ramos Salah und den Menschen in Ägypten zugefügt hat“, begründete der Rechtsanwalt die Klage. Allein diese Reaktion zeigt den Stellenwert Salahs.

Polen ohne Lewandowski? Unvorstellbar!

Nicht ganz so schwer würde Polen ein Ausfall von Robert Lewandowski treffen. Trotzdem ist der Bayern-Stürmer für die Bialo-Czerwoni unverzichtbar. 16 Tore in zehn Qualifikationsspielen sprechen eine klare Sprache. Ohne Lewy würde den Polen vermutlich auch ein Vorrunden-Aus drohen. Obwohl die Gruppe mit Kolumbien, Senegal und Japan verhältnismäßig ausgeglichen ist. Mit 52 Toren ist Lewandowski übrigens auch Rekordtorschütze der polnischen Nationalmannschaft.

Ebenso unverzichtbar für sein Land ist Sadio Mane. Der Angreifer ist im Senegal die unumstrittene Nummer eins. Seit seinem Wechsel zum FC Liverpool im Sommer 2016 ist der Flügelflitzer noch einmal so richtig aufgeblüht, war seitdem an 36 Toren in der Premier League direkt beteiligt. Vergleichbare Klubs können nur die Kollegen Idrissa Gueye (FC Everton) und Keita Balde (AS Monaco) vorweisen.

Keylor Navas: WM 2014 macht ihn zum Star

Dank einer überragenden WM-Endrunde 2014 in Brasilien ist Keylor Navas ein Star. Mit zahlreichen Paraden führte er Costa Rica zum Gruppensieg über England, Italien und Uruguay. Anschließend ging es für die Mittelamerikaner bis ins Viertelfinale, wo er im Elfmeterschießen gegen die Niederlande Feierabend war. Nach der WM wechselte Navas von UD Levante zu Real Madrid. Mit den Königlichen gewann er als Stammtorwart dreimal in Serie die Champions League. Und auch in diesem Jahr ist Navas wieder DER Stützpfeiler der Los Ticos.

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