AS Rom: Der Juve-Verfolger Nummer eins

Es bleibt spannend in der Serie A. Dass die Meisterschaft in der italienischen Elite-Liga nicht bereits im März oder April entschieden ist, dafür ist nur der AS Rom verantwortlich. Die Hauptstädter sind im Rennen um den Scudetto der ärgste Widersacher von Serienmeister Juventus Turin. Vor allem einem Ex-Bundesligakicker ist dies geschuldet.

Dienstagabend: Der AS Rom fegt den AC Florenz mit 4:0 aus dem Olympiastadion Roms. Bereits in Halbzeit eins stellte Stürmer Edin Dzeko die Weichen für die Römer auf Sieg. Er ist es auch, der in Minute 83 den Schlusspunkt setzt. Für die Roma war es ein besonderer Sieg. Denn er sorgt für einen neuen Vereinsrekord. Es war der 14. Ligaerfolg zu Hause in Serie. Eine solche Erfolgsstrecke konnte bislang noch kein Team in der Klubgeschichte vorweisen.

Spalletti pepte die Roma wieder auf

Erst dreimal gewann die Roma die italienische Meisterschaft. Zuletzt im Jahr 2001. Doch seitdem im Januar 2016 Luciano Spalletti das Ruder in der Metropole übernommen hat, machen sich die Fans Hoffnungen, diese Durststrecke in naher Zukunft zu beenden. Unter dem 57-Jährigen, für den es bereits die zweite Amtszeit beim AS Rom ist, hat sich die Mannschaft prächtig entwickelt: 54 Spiele mit einem Punktedurchschnitt von 2,13! Das kann sich durchaus sehen lassen und reicht in einer schwachen Saison von Serienmeister Juventus Turin vielleicht auch mal zum Meistertitel.

Beste Dzeko-Saison aller Zeiten?

Besonders Edin Dzeko scheint unter Spalletti förmlich zu explodieren. Der inzwischen 30-jährige Ex-Kicker des VfL Wolfsburg kommt in dieser Saison bereits auf 17 Treffer. Liefert er weiter so konstant ab, dürfte seine persönliche Bestmarke aus der Bundesliga-Saison 2008/09 (26 Treffer) fallen. Damals schoss er die Wölfe sensationell zum Titel.

Für den Bosnier ist es die zweite Saison im Trikot der Römer. Nachdem er ein Jahr lang von Manchester City ausgeliehen war und in seine ersten Spielzeit auf 14 Scorerpunkte (acht Tore, sechs Assists) kam, blätterten die Verantwortlichen der Italiener im vergangenen Sommer noch 11 Millionen Euro auf den Tisch. Ein stolzer Preis für einen 30-Jährigen. Doch es hat sich gelohnt!

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