Erneute Klatsche: Barcelonas größte CL-Niederlagen

Der ruhmreiche FC Barcelona ist in dieser Saison in den K.O.-Spielen der Champions League ein gerngesehener Gast. Nachdem das Starensemble bereits im Hinspiel des Achtelfinals bei Paris St. Germain eine 0:4-Klatsche hinnehmen musste, kam Barca nun im Viertelfinale bei Juventus Turin mit 0:3 unter die Räder.

Was ist nur mit dem FC Barcelona los? Bereits das zweite Mal innerhalb von wenigen Wochen kassierten die Katalanen in der Champions League eine herbe Niederlage. Nur 57 Tage nach dem 0:4 gegen PSG lieferte Barca im Viertelfinal-Hinspiel eine ähnlich schwache Vorstellung ab. Kein Wunder, dass Trainer Luis Enrique im Anschluss bedient war: „Völlig egal, ob ich das Ergebnis als gerecht ansehe oder nicht. Es kam mir vor wie der dritte Teil von Paris gegen Barca. Das ist sehr ernst und sehr traurig.“

0:7 Tore aus den letzten zwei Auswärtsspielen in der Königsklasse – so eine schwache Bilanz gab es beim stolzen FC Barcelona in der 118-jährigen Vereinsgeschichte noch nie. Hohe Niederlagen auf europäischer Ebene waren in der Vergangenheit eine absolute Ausnahme.

Barcelonas höchste Niederlagen in der Königsklasse

Champions League 2016/17, Viertelfinale: Im Hinspiel rennt Barca den Spielern von Juventus Turin nur hinterher und verliert am Ende nach einem Doppelpack von Paulo Dybala und einem Kopfballtor von Giorgio Chiellini mit 0:3. Ob die Katalanen das im Rückspiel nochmal drehen können?

Champions League 2016/17, Achtelfinale: Mit 0:4 lässt Paris St. Germain den Katalanen im Hinspiel keine Chance. Zweimal Angel di Maria, Julian Draxler und Edinson Cavani sorgten für den hohen Sieg der Franzosen. Das gute Polster verspielte PSG allerdings sensationell im Rückspiel und Barca zog nach einem überragenden 6:1-Sieg doch noch ins Viertelfinale ein.

Champions League 2012/13, Halbfinale: Der FC Bayern München war eine Nummer zu groß für Barcelona. Sowohl im Hinspiel in München (4:0) als auch im Rückspiel im Camp Nou (0:3) ließ der deutsche Rekordmeister den Katalanen nicht den Hauch einer Chance.

Champions League 1997/98, Gruppenphase: Für eine große Überraschung sorgte Dynamo Kiew am vierten Spieltag der Gruppe C. Die Ukrainer gewannen in Barcelona mit 4:0. Andrej Schewtschenko war mit drei Toren der überragende Mann auf dem Platz. Sein kongenialer Sturmpartner Sergej Rebrov erzielte ebenfalls einen Treffer. Bereits das Hinspiel verlor Barca in Kiew mit 3:0.

Champions League 1993/94, Finale: Das Endspiel war eines der eindeutigsten in der Geschichte der Königsklasse. Der AC Mailand demontierte den FC Barcelona von Trainer Johan Cruyff mit 4:0. Es war das Ende des sogenannten Dream Teams um die niederländische Fußball-Legende.

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