FC Bayern: Gesucht werden ein Rechtsverteidiger und ein Sportdirektor

Schocknachricht für den FC Bayern München: Philipp Lahm wird nach dem Ende der laufenden Saison seine aktive Karriere beenden. Doch entgegen aller Erwartungen wird der langjährige FCB-Kapitän direkt im Anschluss kein Sportdirektor beim Rekordmeister. Die Bayern müssen zur neuen Saison zwei wichtige Personalien klären, die durch den Lahm-Rücktritt und –Verzicht entstanden sind.

Damit hat beim FC Bayern München niemand gerechnet. Philipp Lahm beendet nach dem Ablauf der aktuellen Saison im Sommer seine Spielerkarriere. Ursprünglich lief der Vertrag des 33-Jährigen noch bis Ende Juli 2018. Nun zieht der FCB-Kapitän ein Jahr früher einen Schlussstrich unter seine seit 16 Jahren andauernde Laufbahn.

Als Rechtsverteidiger auf Anhieb nicht zu ersetzen

Diese Nachricht ist ein harter Schlag für den FC Bayern. Seit dem Ende seiner Leihe zum VfB Stuttgart im Jahr 2005 ist Lahm als Rechtsverteidiger beim FCB gesetzt. Hinten rechts wurde er zu einem der weltbesten Akteure. Einen konstanteren Leistungsträger, der so gut wie nie verletzt war, gab es auf dieser Position im vergangenen Jahrzehnt nicht.

Lahm wird beim FC Bayern eine große Lücke hinterlassen – sowohl leistungstechnisch als auch als Führungsspieler. Mit Rafinha steht aktuell nur ein weiterer Rechtsverteidiger im Kader. Auch Joshua Kimmich und Neuzugang Sebastian Rudy könnten diese Position bekleiden, fühlen sich aber im Mittelfeld wohler. Die FCB-Verantwortlichen müssen viel Geld in die Hand nehmen, um Lahm adäquat zu ersetzen. Gehandelt werden Benjamin Henrichs (Leverkusen), Hector Bellerin (FC Arsenal), Serge Aurier (PSG) und Matteo Darmian (Man Utd.).

Neue Lösung für den Sportdirektor-Posten

Noch überraschender als Lahms Rücktritt kommt die Tatsache, dass er nicht direkt beim FC Bayern als Sportdirektor einsteigt. Er galt als der große Favorit und Wunschkandidat von Karl-Heinz-Rummenigge auf diesen Posten. Auch da sind die Macher Rummenigge und Hoeneß nun gefordert, schnell Ersatz zu finden.

Seit dem Aus von Matthias Sammer im Juli 2016 ist das Amt des Sportdirektors in München vakant. Der große Favorit auf den Posten ist nun Gladbachs Manager Max Eberl. Auch Stefan Reuter (Augsburg) wurde bereits an der Isar gehandelt. Beide Manager haben eine Bayern-Vergangenheit als Spieler. Es wartet in jedem Fall viel Arbeit auf die Bayern-Bosse.

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