Philipp und Bosz kommen – das ist der neue BVB

Sommerpause ist Ruhezeit – zumindest normalerweise! Bei Borussia Dortmund gibt es derzeit sogar fast täglich neue Meldungen. Jetzt sollen laut Medienberichte zwei Baustellen geschlossen worden sein. Zum einen wird wohl Maximilian Philipp vom SC Freiburg als Reus-Ersatz kommen, zum anderen soll Peter Bosz, bisher Trainer von Ajax Amsterdam, der Nachfolger von Thomas Tuchel werden. In Dortmund wird wieder einmal einiges verändert.

Letztes Jahr waren es Mats Hummels, Ilkay Gündogan und Henrikh Mkhitaryan, die den BVB verließen. Dafür kamen mit Mario Götze, Andre Schürrle, Marc Bartra, Ousmane Dembele, Emre Mor, Raphael Guerreiro und Sebastian Rode zahlreiche Neue. Und auch in diesem Jahr wird es einige Veränderungen geben. Eine nicht zuletzt ganz unwichtige auf der Trainerbank. Laut Medienberichten soll die Verpflichtung von Ajax-Coach Peter Bosz bereits fix sein. Er wäre damit der zweite Niederländer, der dieses Amt bei der Borussia antritt. Sein Landsmann Bert van Marwijk war vor über zehn Jahren (Juli 2004 bis Dezember 2006) kläglich gescheitert.

Sprachtalent und Bundesliga-Erfahrung erleichtern Einstieg

Verständigungsprobleme sollten eigentlich ausgeschlossen sein, schließlich spricht der vermeintlich neue BVB-Trainer vier Sprachen fließend. Neben Niederländisch sind das Englisch und Deutsch und auch Französisch. Auch das Land Deutschland ist ihm nicht nur aufgrund der Nähe zur Heimat wohlbekannt. Schließlich kickte Bosz einst selbst in der Bundesliga. Von Januar 1998 bis Juli 1998 lief er für Hansa Rostock auf.

Dass er mit jungen Talenten umgehen kann, zeigte er bereits in Amsterdam. Dort formte er eine blutjunge, aber unglaublich hungrige Mannschaft, die in der Liga Platz 2 erreichte und in der Europa League sogar bis ins Finale (0:2 gegen Manchester United) vordrang. Für die vielen Supertalente in Reihen der Dortmunder besteht also auch in Zukunft Hoffnung auf viel Spielpraxis. Das und auch sein Spielstil sprechen für Bosz, der mit Ajax einen pressingorientierten, aggressiven Offensivfußball zelebrieren ließ. All das würde auch hervorragend zum BVB passen.

Schafft Philipp den nächsten Schritt?

Einer, der unter Bosz und in Dortmund noch so einiges lernen könnte, ist Maximilian Philipp. Der 23-Jährige soll die neueste Transfermeldung der Schwarz-Gelben sein. Rund 20 Millionen Euro sind als Ablöse für einen der Durchstarter der vergangenen Saison im Gespräch sein. Keine Frage, Philipp ist wirklich gut. Ob er jedoch die kolportierte Summe wert ist, steht auf einem anderen Blatt. Neun Tore und drei Assists stehen auf dem Zeugnis 2016/17 des bisherigen Freiburgers. Sollte Philipp bei der Borussia ähnlich wie Ousmane Dembele in der abgelaufenen Spielzeit den nächsten Schritt in seiner Karriere machen, ist er zweifelsohne ein absoluter Gewinn. Sollte er leistungstechnisch jedoch ähnlich stagnieren wie Mario Götze oder Andre Schürrle, ist er nur das neueste millionenschwere Missverständnis des BVB.

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