Die Rekordtransfers in der Bundesliga – Teil 1

Die ganze Fußballwelt spricht derzeit von Neymar und dem 222 Millionen Euro Mega-Deal! Während die Summen im europäischen Ausland immer abstrusere Ausmaße annehmen, wird auch in der Bundesliga kräftig investiert. Fast täglich gibt es neue Meldungen zu Transfers, die in den jeweiligen Klubs Rekord sind. Mit dem FC Bayern, Hertha BSC, dem 1. FC Köln, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt haben gleich fünf Bundesliga-Vereine in diesem Sommer ihre persönliche Bestmarke nach oben gesetzt. Wir geben Ihnen einen Überblick über die Rekordtransfers der Bundesliga.

VfL Wolfsburg: Julian Draxler, FC Schalke 04, Sommer 2015, 43 Millionen Euro

Das wohl teuerste Missverständnis des VfL Wolfsburg in der Vereinsgeschichte. Für unglaubliche 43 Millionen Euro – bis heute noch Bundesliga-Rekord für einen Neuzugang – eisten die Wölfe den Nationalspieler vom FC Schalke los. Die bittere Draxler-Bilanz: 45 Spiele, acht Tore, zehn Assists. Pro draxlerische Torbeteiligung zahlte Wolfsburg also 2,38 Millionen Euro.

FC Bayern: Corentin Tolisso, Olympique Lyon, Sommer 2017, 41,5 Millionen Euro

Ein Ranking, in dem der FC Bayern Platz 2 belegt, gibt es nur selten. Eine dieser Raritäten ist die Rekordtransferliste. Tolisso löste in diesem Sommer Javi Martinez als teuerster Neuzugang der Münchner Geschichte ab. Dieser Preis ist sicherlich auch der Inflation geschuldet. Vor einigen Jahren wäre Tolisso vermutlich noch nicht für so viel Geld gewechselt.

Borussia Dortmund: Andre Schürrle, VfL Wolfsburg, Sommer 2016, 30 Millionen Euro

30 Millionen Euro blätterte der BVB im vergangenen Sommer für „Schü“ hin. Gelohnt hat sich diese Investition bisher noch nicht. Magere 25 Pflichtspiele absolvierte der Offensivspieler im ersten Jahr in Dortmund. Noch magerer ist seine Ausbeute: fünf Tore, vier Assists.

FC Schalke 04: Breel Embolo, FC Basel, Sommer 2016, 22,5 Millionen Euro

Mit gerade einmal 19 Jahren kam Embolo für 22,5 Millionen Euro zum FC Schalke. Nach verheißungsvollen Auftritten zu Saisonbeginnen verletzte sich der Schweizer schwer. Nach einem Wadenbein- und Sprunggelenksbruch mit anschließendem Knochenödem will der Schalker Königstransfer in der neuen Saison endlich wieder angreifen.

Borussia Mönchengladbach: Matthias Ginter, Borussia Dortmund, Sommer 2017, 17 Millionen Euro

Bei diesem Transfer werden sich viele Gladbach-Fans die Augen gerieben haben. 17 Millionen Euro überwiesen die Fohlen an den Namensvetter aus Dortmund. Und das, obwohl Ginter nicht immer die sicherste Figur machte. Immerhin hat er noch genügend Zeit, um sich weiterzuentwickeln.

1.FC Köln: Jhon Cordoba, FSV Mainz 05, Sommer 2017, 17 Millionen Euro

Fünf Tore in 29 Ligaspielen – so lautet die Bilanz von Jhon Cordoba in der vergangenen Saison. Für die Kölner Verantwortlichen Grund genug, um den Kolumbianer für die Rekordsumme von 17 Millionen Euro aus Mainz zu holen. Ob dieser Mann wirklich Torjäger Anthony Modeste ersetzen kann? Dieser traf in seiner Saison vor dem Wechseln nach Köln immerhin siebenmal in nur 26 Spielen.

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