Die Rekordtransfers in der Bundesliga – Teil 2

Die ganze Fußballwelt spricht derzeit von Neymar und dem 222 Millionen Euro Mega-Deal! Während die Summen im europäischen Ausland immer abstrusere Ausmaße annehmen, wird auch in der Bundesliga kräftig investiert. Fast täglich gibt es neue Meldungen zu Transfers, die in den jeweiligen Klubs Rekord sind. Mit dem FC Bayern, Hertha BSC, dem 1. FC Köln, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt haben gleich fünf Bundesliga-Vereine in diesem Sommer ihre persönliche Bestmarke nach oben gesetzt. Wir geben Ihnen einen Überblick über die Rekordtransfers der Bundesliga.

RB Leipzig: Naby Keita, RB Salzburg, Sommer 2016, 15 Millionen Euro

Ob die Summe von 15 Millionen Euro wirklich zum Schwestern-Klub nach Salzburg gewandert ist, wird man wohl nie erfahren. Auf jeden Fall war Keita einer der besten Transfers von Salzburg nach Leipzig. Kürzlich lehnte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick ein 80 Millionen Euro-Angebot vom FC Liverpool für Keita ab.

Bayer 04 Leverkusen: Kevin Volland, TSG Hoffenheim, Sommer 2016, 20 Millionen Euro

Sein erstes Jahr in Leverkusen hatte sich der Nationalspieler wohl anders vorgestellt. Gerade einmal 23 Ligapartien absolvierte er aufgrund von Verletzungen und einer Sperre. Immerhin gelangen ihm acht Torbeteiligungen in diesem Zeitraum.

Hamburger SV: Filip Kostic, VfB Stuttgart, Sommer 2016, 14 Millionen Euro

Schnell, jung, ehrgeizig – hört sich erst einmal nach einem guten Transfer an. Doch Filip Kostic passte sich dem Niveau des HSV an und spielte eine eher unterdurchschnittliche Saison. Vier Tore und vier Vorlagen standen am Ende zu Buche. Vielleicht explodiert der Serbe ja jetzt unter Trainer Markus Gisdol.

TSG Hoffenheim: Andrej Kramaric, Leicester City, Sommer 2016, 10 Millionen Euro

Andrej Kramaric war ein Kauf mit Probezeit. Bereits von Januar bis Juni 2016 kickte der Kroate für die TSG, allerdings auf Leihbasis. Fünf Tore und vier Assists bei 15 Einsätzen überzeugten die Verantwortlichen der Hoffenheimer und so wurden im Sommer 2016 zehn Millionen Euro nach England zu Leicester City überwiesen. Der Angreifer dankte der TSG für das Vertrauen – und zwar in Form von guter Leistung. 15 Buden und acht Vorlagen standen am Ende der Saison 2016/17 zu Buche. Guter Transfer!

Werder Bremen: Marko Marin, Borussia Mönchengladbach, Sommer 2009, 8,2 Millionen Euro

Damals ein Hoffnungsträger des deutschen Fußballs, heute fast vergessen. Werder blätterte 2009 über acht Millionen Euro für Marko Marin hin. In drei Jahren an der Weser absolvierte Marin 113 für die Bremer. Er überzeugte in der Zeit so sehr, dass ihn der FC Chelsea acht Millionen Euro kaufte. Es folgten Stationen beim FC Sevilla, RSC Anderlecht, AC Florenz und Trabzonspor. 2016 wechselte er für drei Millionen Euro zu Olympiakos Piräus.

Hertha BSC: Davie Selke, RB Leipzig, Sommer 2017, 8 Millionen Euro

Stolze acht Millionen Euro ließ sich Hertha BSC die Dienste von Davie Selke kosten. Wie gut dieses Geld wirklich angelegt ist, wird sich in der Zukunft zeigen. In Leipzig kam er zuletzt nur auf vier Saisontore in Liga 1. Den Saisonstart verpasst der Stürmer bei den Berlinern schon einmal. Selke plagt sich derzeit mit einem Knochenödem herum.

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