Die größten Wandervögel der Bundesliga

Ihre Zeit ist begrenzt. Sehr begrenzt. Fußballprofis müssen innerhalb von 15 bis 17 Jahren Geld für ein ganzes Leben verdienen. Der körperliche Verfall stoppt die meisten Kicker mit Mitte 30. Da ist es schon fast selbstverständlich, dass die Spieler in den Verträgen vor allem auf die wirtschaftlichen Faktoren achten und sich oft auch danach die Vereine aussuchen. Und so kommt es, dass einige Kicker gefühlt in jedem Sommer den Arbeitgeber wechseln. Wir stellen Ihnen die größten Wandervögel der Bundesliga-Geschichte vor.

Sie gehören wie die Tore zum Fußball: Spieler. Spieler, die gerne und häufig ihre Trikots tauschen. Allerdings nicht nur nach der Partie mit dem gegnerischen Kollegen. Es gibt auch Kicker, die fast jährlich nach dem Geld oder auch wegen zu geringer Spielanteile ihre Karriere neu ausrichten. Sieben Spieler haben es in der Bundesliga-Geschichte auf sechs oder mehr Klubs in ihrer Karriere gebracht. Einer von ihnen ist inzwischen als Trainer in der höchsten deutschen Spielklasse unterwegs. Es ist Bruno Labbadia. Der aktuelle Coach des VfL Wolfsburg spielte zwölf Jahre in der Bundesliga und wechselte in dieser Zeit auch einige Male den Arbeitgeber. Werder Bremen, 1. FC Kaiserslautern, Hamburger SV, 1. FC Köln, Bayern München und Arminia Bielefeld hießen seine Erstliga-Stationen. Übrigens: Auch als Trainer hält es Labbadia nicht gerade lange an einem Ort. Der 52-Jährige war bereits bei vier Bundesliga-Vereinen tätig (VfB Stuttgart, Hamburger SV, Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg)

Der ewige Feulner

Ebenfalls sechs Arbeitgeber hatte Markus Feulner. Der gebürtige Oberfranke kann sich Deutscher Pokalsieger und zweifacher Deutscher Meister nennen. Neben dem FC Augsburg, Mainz 05, 1. FC Köln und dem 1. FC Nürnberg finden sich auch der FC Bayern München und Borussia Dortmund in seiner Vita wieder. Insgesamt stand der ehemalige Mittelfeldspieler in 13 Bundesliga-Saisons bei einem Klub unter Vertrag.

Auch Stefan Kohn (Bayer Leverkusen, Hannover 96, VfL Bochum, Werder Bremen, 1. FC Köln und Schalke 04) sowie Jürgen Rynio (Karlsruher SC, 1. FC Nürnberg, Borussia Dortmund, Rot-Weiss Essen, FC St. Pauli und Hannover 96) und Srdjan Lakic (Hertha BSC, 1. FC Kaiserslautern, VfL Wolfsburg, Eintracht Frankfurt, TSG Hoffenheim und SC Paderborn) gehören zu dem erlauchten Spielerkreis, der mit sechs Vereinen aufwarten kann.

Wagner ist der Wandervogel der Gegenwart

Unter den größten Wandervögeln der Bundesliga-Geschichte ist auch Sandro Wagner. Er ist der einzige Aktive in den Top 20 dieses Rankings. In neun Spielzeiten für Hertha BSC, Werder Bremen, Darmstadt 98, die TSG Hoffenheim, den 1. FC Kaiserslautern und den FC Bayern kommt der Angreifer auf 177 Bundesliga-Spiele, in denen er 44 Tore erzielte. Seine erfolgreichste Saison hatte Wagner tatsächlich bei dem kleinsten Klub. In Darmstadt verbreitete er in den gegnerischen Abwehrreihen Angst und Schrecken. 14 Treffer gelangen ihm damals im Trikot der Lilien.

Sieben Klubs sind unangefochtene Spitze

Nun ist Ihr absolut Fußball-Fachwissen gefragt! Kennen Sie Michael Spies? Falls nicht, dann speichern Sie ihn als den wanderfreudigsten Fußballer Deutschlands ab! Der ehemalige Mittelfeldspieler lief in der Bundesliga für sieben verschiedene Klubs auf. Der Schwabe startete seine Profi-Karriere beim VfB Stuttgart, kam für die Süddeutschen allerdings nur zu fünf Liga-Einsätzen. Nach einer Leihstation in der 2. Bundesliga beim SSV Ulm zog es ihn zum Karlsruher SC. Dort entwickelte er sich schnell zum Stammspieler, absolvierte in zwei KSC-Jahren 63 Bundesliga-Spiele, erzielte dabei 15 Tore und legte vier Treffer der Kollegen auf. Seine weiteren Stationen in Liga 1: Borussia Mönchengladbach, Hansa Rostock, Hamburger SV, Dynamo Dresden und VfL Wolfsburg. Mit den Wölfen und der SpVgg Unterhaching stieg er zweimal aus dem Unterhaus in die Eliteklasse auf. Nach dem Ligawechsel mit der SpVgg wechselte er allerdings zum Regionalligisten VfB Lübeck, weil er schon in der Zweitliga-Saison nicht zum Stammpersonal gehört hatte. Eine weitere Besonderheit: Für alle seine Arbeitgeber in der 1. Bundesliga schoss Spies ein Tor. Ebenfalls Rekord!

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