BVB: Noch stärker mit einem echten Mittelstürmer

Borussia Dortmund hat am fünften Spieltag der Fußball-Bundesliga ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Mit 7:0 fegte der BVB den 1. FC Nürnberg vom Platz. Satte zwölf verschiedene Schützen sorgten bislang für 15 Tore – Ligaspitze! Das Erstaunliche: Nur ein Treffer geht dabei auf das Konto von Mittelstürmer Paco Alcacer, der bislang noch nie von Beginn an spielen durfte. Sollte der Spanier endlich fit werden und sich eingewöhnt haben, wird der BVB im Angriff noch unberechenbarer. Für diese Prognose muss man kein Prophet sein.

Es ist schon kurios, dass der BVB den FCN mit 7:0 zurück ins Frankenland schickt, aber kein Treffer vom nominellen Mittelstürmer Maximilian Philipp erzielt wurde. Der 24-Jährige, der seine Stärken eher als hängende Spitze oder auf den Außenpositionen hat, spielte gegen Nürnberg nicht schlecht. Im Vergleich zu den anderen Offensivkräften der Borussia fiel er allerdings ab. Immerhin gelang ihm ein Assist.

Alcacer ist Sturm-Hoffnung

Philipp kam in dieser Saison bislang in sechs Pflichtspielen zum Einsatz, immer als Mittelstürmer. Ein Treffer gelang ihm dabei nicht. Allein diese Tatsache zeigt, dass die Verpflichtung von Paco Alcacer kurz vor Transferschluss notwendig war. Der Spanier zeigte seine Abschlussstärke bei seinem bisher einzigen Einsatz. Gegen Eintracht Frankfurt erzielte er nach seiner Einwechslung den Treffer zum 3:1-Endstand. Nach überstandenen Muskelproblemen steht er Trainer Lucien Favre bereits im nächsten Spiel bei Bayer Leverkusen wieder zur Verfügung. Dann verfügt Schwarz-Gelb über einen gelernten Mittelstürmer, der den nötigen Killerinstinkt besitzt.

Für Vorlagen wird gesorgt

Marco Reus, Christian Pulisic, Jadon Sancho – sie alle traten gegen Nürnberg als Torschützen in Erscheinung. Reus steuerte einen Doppelpack zum Kantersieg bei und hat mittlerweile exakt 100 Tore auf seinem BVB-Konto. Noch beeindruckender sind die Zahlen bei Sancho. In lediglich 787 Bundesliga-Minuten kommt der 18-Jährige auf zwei Treffer und sieben Vorlagen. Durchschnittlich ist er alle 87 Minuten direkt an einem Tor beteiligt. Auch Pulisic glänzte im letzten Spiel erneut. Der US-Amerikaner ist bislang die konstanteste Offensivkraft des BVB. Wer so viel Geschwindigkeit im letzten Angriffsdrittel hat, der braucht in der Mitte nur einen Abnehmer. Schwächer wird die Borussia mit einem fitten Alcacer als auf gar keinen Fall – die Gegner sollten eher das Gegenteil befürchten. Auch Michy Batshuayi, Pierre-Emerick Aubameyang, Robert Lewandowski und Lucas Barrios wurden von den Tempodribblern mit vielen Vorlagen gefüttert. Ihre BVB-Torquote spricht für sich.

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