BVB: Dahoud wäre das fehlende Puzzleteil

Borussia Dortmund plant den Kader für die neue Saison. Mit Mahmoud Dahoud hat der BVB das nächste Talent an der Angel. Was auf dem ersten Blick „nur“ wie ein weiterer Spieler für die Zukunft aussieht, entpuppt sich bei genauerem Betrachten als wichtiger Baustein für Thomas Tuchel.

Mahmoud Dahoud steht vor einem Wechsel innerhalb der Bundesliga von Borussia Mönchengladbach zum BVB. Das berichten mehrere Medien, darunter die Bild-Zeitung und der Express. Demnach soll der 21-Jährige in Kürze einen Vertrag in Dortmund unterschreiben. Zwar besitzt der Mittelfeldspieler am Niederrhein noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2018, allerdings greift im kommenden Sommer eine Klausel, wonach er die Fohlen für die festgeschriebene Ablösesumme von 10 Millionen Euro verlassen kann.

Ein weiterer Akteur für die Zukunft

Beim BVB träfe der Youngster auf eine Reihe gleichaltriger Spieler. Mit Julian Weigl, Mikel Merino, Ousmane Dembélé, Christian Pulisic, Emre Mor, Alexander Isak, Felix Passlack und Dzenis Burnic stehen bei den Schwarz-Gelben gleich acht weitere Spieler unter Vertrag, die das 22. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Der BVB hat sich mittlerweile zum Talent-Magnet Nummer eins in Europa entwickelt.

Es fehlt ein Achter

Aber Dahoud soll nicht nur ein weiterer Baustein für die Zukunft sein, sondern direkt ein Problemlöser werden. Seit dem Abgang von Ilkay Gündogan zu Manchester City fehlt dem BVB ein Achter, der das Bindeglied zwischen Julian Weigl und der offensiven Dreierreihe um Marco Reus darstellt. Die Gündogan-Lücke konnten bislang nicht geschlossen werden. Auch deshalb krankelt das BVB-Spiel in dieser Saison.

Der ideale Gündogan-Nachfolger

Von den Attributen passt der Deutsch-Syrer ideal in diese Rolle. Er ist technisch stark, hat das Auge für den Nebenmann und versteht es, den vorletzten Pass zu spielen. Ähnlichkeiten zum Spiel von Gündogan sind durchaus vorhanden, auch wenn der Nationalspieler natürlich auf einem höheren Level agiert. Für das System von Thomas Tuchel ist so ein Akteur unabdingbar. Das wird in dieser Saison sichtbar, in der Dortmund viel größere Probleme hat als noch im letzten Jahr mit einem funktionierenden Gündogan. Weder Gonzalo Castro noch Mario Götze, Shinji Kagawa oder Sebastian Rode konnte diese Rolle bisher ausfüllen. Raphael Guerreiro fehlte bislang zu oft, um eine dauerhafte Lösung zu werden. Mit Dahoud könnte Tuchel nun das fehlende Puzzleteil an der Angel haben.

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