Gerücht: Ancelotti könnte bei Chelsea Conte beerben

Richtig glücklich war Chelsea-Meistermacher Antonio Conte schon zu Saisonbeginn nicht mehr. Trainer und Klubführung waren sich hinsichtlich der Transferstrategie uneinig. Jetzt, nachdem neun Ligaspiele absolviert sind und die Londoner ebenso viele Punkte hinter Spitzenreiter Man City liegen, wird es langsam ungemütlich bei den Blues. Gerüchten zufolge würde Klub-Eigentümer Abramowitsch Conte lieber jetzt als gleich durch den Double-Trainer von 2011, Carlo Ancelotti ersetzen.

Die Causa Conte beweist mal wieder, wie schnell es im Fußball gehen kann: Noch vor wenigen Monaten war der Italiener der große Held in London. Souverän holte der Ex-Trainer der italienischen Nationalelf die Meistertrophäe aus Leicester zurück an die Stamford Bridge. Chelsea verlor nur fünf von 38 Ligaspielen, holte im Schnitt 2,45 Punkte pro Partie – ein Top-Wert! Im Sommer sollte die Truppe dann für internationale Aufgaben verstärkt werden, doch die Transferperiode entwickelte sich zu einer kleinen Katastrophe. Romelu Lukaku ging lieber zu United, Fernando Llorente zu Tottenham. Selbst Arsenals Alex Oxlaide-Chamberlain gab Chelsea einen Korb und wechselte zum FC Liverpool. Als echte Verstärkungen gehen nur Alvaro Morata und Tiemoue Bakayoko durch. Weil gleichzeitig aber Nemanja Matic zu Manchester United ging und Conte Starstürmer Diego Costa mehr oder weniger vor die Tür setzte, ist der Kader der Blues insgesamt wohl kaum stärker geworden.

Antonio Conte: Hauptsache Italien?

Der Transfersommer hat Antonio Conte ziemlich frustriert zurückgelassen. Nach neun Premier League-Spieltagen und ebenso vielen Punkten Rückstand auf die Spitze scheinen seine Befürchtungen bereits bestätigt: Dieser Kader ist nicht gut genug für die großen Ziele des Trainers – und des Klubs. Die Meisterquote für Chelsea liegt inzwischen bei 21,00
. Der 48-Jährige gibt indes nicht auf und zieht die Zügel an. Freie Tage nach Spielen sind gestrichen, das Training ist hart. Zu hart, wie einige Stars beklagen. Conte ist zunehmend verzweifelt. In einem Interview mit einem italienischen Radiosender sagte er, dass er lieber wieder in der Heimat arbeiten würde – und zwar bald.

Chelsea: Carlo Ancelotti steht bereit

Es sind Aussagen wie diese, die Contes Landsmann Ancelotti als Steilvorlage dienen. Nach seinem Rauswurf bei den Bayern ist der 58-jährige wieder auf dem Markt. 2011 holte er mit Chelsea das Double, wurde aber in der Folgesaison entlassen. Böses Blut soll es dabei nicht gegeben haben, CFC-Boss Abramowitsch hält immer noch große Stücke auf ihn. Und der erfahrene Trainer weiß natürlich, was in solchen Situationen zu tun ist: In der Champions League schaute er auf ein Häppchen in Chelseas VIP-Bereich vorbei, ansonsten hält er sich zurück. Interesse von Everton und China hat er dem Vernehmen nach abgeblockt. Good things come to those who wait – sagt man in England.

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