China: Carlos Tevez steht vor dem Aus

Geld allein macht nicht glücklich. Das musste auch Carlos Tevez nach seinem Wechsel zu Shanghai Greenland Shenhua erfahren. Zwar gehört der Argentinier durch sein Engagement in China mit einem kolportierten Jahresgehalt von 36 Millionen Euro zu den bestbezahltesten Sportlern der Welt, Erfolg hat sich im Reich der Mitte aber nicht eingestellt. Jetzt droht dem 33-Jährigen das vorzeitige Aus bei seinem Klub.

Seit Januar 2017 schnürt Carlos Tevez seine Schuhe für Shanghai Greenland Shenhua. Seine Bilanz ist für einen Spieler seines Kalibers erschreckend. Lediglich 14 Mal kam er in dieser Zeit zum Einsatz, dabei gelangen ihm zwei Tore und vier Vorlagen.

Aussortiert vom neuen Trainer

In der Chinese Super League verpasste er bereits elf Spiele aufgrund von Verletzungen. Nachdem er am vergangenen Sonntag bei der Niederlage gegen HN Jianye (1:2) nach einer auskurierten Wadenblessur für 38 Minuten auf das Spielfeld zurückkehrte, kündigte sein Trainer nun an, in zukünftig nicht mehr aufzustellen. Das gab sein neuer Coach Wu Jingui, der erst seit wenigen Tagen im Amt ist, nach der Partie bekannt:

„Ich werde ihn nicht mehr aufstellen. Er hat Übergewicht. Da muss ich an mein Team denken. Ich habe bereits viele Stars trainiert, aber noch nie nach Reputation aufgestellt.“

Hinter den Erwartungen zurück

Das gleiche Schicksal wie Tevez erfuhr auch Mannschaftskollege Fredy Guarin. Auch dem ehemaligen Profi von Inter Mailand warf Wu Jigui Übergewicht vor und stellte ihm ebenfalls keine Spieleinsätze in Aussicht. Damit hat der Klub zwei seiner größten Stars vorerst aussortiert. Die Hoffnungen der Vereinsführung ruhen nun auf den anderen beiden ausländischen Spielern, Obafemi Martins und Giovanni Moreno.

Ob Carlos Tevez überhaupt noch einmal das Trikot von Shanghai Shenhua tragen wird, ist sehr fraglich. Zuletzt gab es immer wieder Spekulationen über eine Rückkehr zu den Boca Juniors. Shanghai ist mit den gebotenen Leistungen seines Königtransfers nicht zufrieden. Für das fürstliche Jahresgehalt von 36 Millionen Euro hatten die Chinesen mehr vom Argentinier erwartet. In der 16 Mannschaften umfassenden Chinese Super League rangiert das Team nach 23 Spielen nur auf Rang 11.

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