Courtois & Co.: Das Torwartkarussel ist voll in Fahrt

Es ist ein vielbeobachtetes Phänomen im Profi-Fußball. Verlässt ein Keeper einen Verein, löst dies oft eine Kettenreaktion aus. So auch beim jüngsten Keeper-Beben in Europa. Real Madrid verpflichtet Thibaut Courtois vom FC Chelsea, der daraufhin Kepa Arrizabalaga von Athletic Bilbao holt. Und das für eine Rekordsumme. Nur Reals bisherige Nummer 1, Keylor Navas, erweist sich derzeit noch als Spaßbremse.

Kepa Arrizabalaga ist nun das Maß aller Dinge! Einige von Ihnen werden sich nun zurecht fragen: Wer bitteschön? Arrizabalaga ist ein 23-jähriger Torwart, der für 80 Millionen Euro zum FC Chelsea wechselt. Bisher versuchte der Spanier, der auch im WM-Kader der Iberer stand, das Tor von Athletic Bilbao sauber zu halten. Das gelang ihm bisher ganz ordentlich. In 53 Partien in der Primer Division kassierte er 65 Gegentore, blieb 15 Mal ohne Gegentor. In seinem Vertrag war eine Ausstiegsklausel verankert, die ihn nun zum teuersten Torwart aller Zeiten macht.

Courtois wird zum Schnäppchen

26 Jahre alt und trotzdem schon sieben Spielzeiten Erfahrung auf höchstem Niveau, zudem noch belgische Nationaltorhüter – bei diesem Voraussetzungen und den derzeitigen Preisen auf dem Transfermarkt könnte man meinen, dass dies für Real Madrid richtig teuer werden könnte. Doch die Spanier haben mit Thibaut Courtois wieder einmal ein echtes Schnäppchen gemacht. Für den Belgier überwiesen die Königlichen nur 35 Millionen Euro zum FC Chelsea. Erst durch Courtois’ Abgang wurde auch der Wechsel von Arrizabalaga nötig und möglich.

Navas will kämpfen

Nur einer scheint das Prinzip des Torwartkarussels nicht verstehen zu wollen. Keylor Navas ist seit 2014 die Nummer 1 im Tor von Real Madrid und will dies auch in Zukunft bleiben. „Ich habe so viel Lust auf einen Abgang wie auf den Tod“, äußerte sich der Nationalkeeper Costa Ricas im Gespräch mit den Radiosendern Cadena Ser und Onda Cero. Somit hätte der neue Real-Coach Julen Lopetgeui ein echtes Luxus-Problem im Tor. Schließlich ist Navas mit 31 Jahren nahezu im perfekten Torwartalter, hielt in der vergangenen Saison teils überragend. Courtois stellte bei der WM dagegen einmal mehr unter Beweis, warum er als einer der weltbesten Torhüter gehandelt wird. Er hatte maßgeblichen Anteil am Halbfinaleinzug der belgischen Mannschaft.

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