Diese Jungs verpassten keine Minute!

Die 55. Bundesliga-Saison ist Geschichte und es wird Zeit, einen Blick auf die Statistiken zu werfen. Besonders ins Auge springen dabei die Zahlen der Dauerbrenner. Gleich zehn Spieler schafften es, in der abgelaufenen Spielzeit keine einzige Minute zu verpassen. Wenig überraschend sind ein Großteil dieser Spieler Torhüter. Aber auch vier Feldspieler gehören zu den Dauerbrennern der Saison 2017/18.

Wer kennt sie nicht mehr? Die aufgedrehten Häschen mit der kleinen Trommel, die vor einigen Jahren über die deutschen Mattscheiben flimmerten. Sie standen für die unglaublich langlebigen Produkte eines Batterien-Herstellers. Mit ähnlichen Akkus sind anscheinend auch einige Bundesliga-Spieler ausgestattet. Zehn Kicker schafften es in dieser Saison, von der ersten bis zur letzten Minute dabei zu sein, darunter sogar vier Feldspieler.

Drei Deutsche unter den Torhütern

Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt), Ron-Robert Zieler (VfB Stuttgart), Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Timo Horn (1. FC Köln), Jiri Pavlenka (Werder Bremen) und Koen Casteels (VfL Wolfsburg) sind die sechs Keeper, die ohne eine einzige Fehlminute durch die Saison gekommen sind. Mit ganz unterschiedlichem Erfolg. Horn muss runter in die 2. Bundesliga, spielte trotzdem die ganze Saison. Baumann parierte dagegen oft stark und hatte somit großen Anteil an der CL-Qualifikation der Hoffenheimer.

Wechsel macht Ginter stark

Was so ein Vereinswechsel bewirken kann, zeigt Matthias Ginter. Der Defensivspezialist ging von Dortmund nach Mönchengladbach und blühte dort auf. Keine Verletzungen, volles Vertrauen – mit diesen Leistungen hat sich der Weltmeister von 2014 für eine erneute Teilnahme an der Weltmeisterschaft empfohlen. Ginter ist einer von vier Feldspielern, die nicht eine Sekunde in dieser Saison fehlten.

Neben dem Gladbacher erreichten auch noch Christian Günter (SC Freiburg), Naldo (FC Schalke) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart). Auffällig: Alle Feld-Dauerbrenner sind Abwehrspieler. Kein Wunder, denn in der Offensive wird gerne eher gewechselt als im sensiblen Defensivverbund.

Auch für Pavard hat sich die kräftezehrende Saison gelohnt. Der Franzose, der 2016 nach Stuttgart kam, hat sich durch seine kluge Spielweise in den Fokus einiger europäischer Top-Klubs gespielt. Allerdings schiebt der VfB einem Wechsel definitiv einen Riegel vor. Selbst bei einem Angebot von 30 Millionen Euro wolle man standhaft bleiben, kündigten die Schwaben an.

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