DFB-Pokal: Hier lauern Favoritenstürze und Überraschungen in Runde zwei

Derbys im Norden und Westen sowie das Gigantenduell RB Leipzig – Bayern München: Für die zweite DFB-Pokal-Runde hatte Carolin Kebekus, im August als Losfee im Einsatz, für jedermann etwas in petto. Wo lauern die Überraschungen in den 16 Partien am Dienstag und Mittwoch? Zur Erinnerung: In den letzten drei Jahren scheiterten im Schnitt 2,6 Bundesligisten auf dem Weg ins Achtelfinale an einem unterklassigen Klub.

Fortuna Düsseldorf – Borussia Mönchengladbach

Am Rhein jagt derzeit ein Knaller den nächsten. Für die Fohlen gab es schon am Samstag beim 1:5 gegen Bayer 04 Leverkusen trotz Führung böse auf die Mütze. Drei Tage später reist Möncheng-ladbach nun zum Straßenbahn-Derby (Dienstag, 18.30 Uhr) nach Düsseldorf. Mit Routinier und Aufstiegsspezialist Friedhelm Funkel auf der Bank grüßt Fortuna in der 2. Liga vor der Tabellenspitze – und zwar seit mittlerweile fünf Spieltagen. Die Pokalhistorie zu diesem Duell spricht eine klare Sprache: Dreimal standen sich beide Teams gegenüber, immer kamen die Düsseldorfer weiter. Die Heimsieg-Quote am Dienstagabend liegt bei 3,25!

FSV Mainz 05 – Holstein Kiel

Auch die Gäste aus dem hohen Norden erwarben sich in den vergangenen Jahren einen Ruf als Pokal-Schreck. Erreicht Kiel erstmals seit 2012 (damals als Regionalligist) wieder das Achtelfinale? Quote 2,65! Die Rheinhessen kamen dagegen in den letzten fünf Jahren nie über die zweite Runde hinaus und treffen nun auf die vielleicht beste Konter-Mannschaft aus dem Unterhaus. Die Störche um Torjäger Marvin Ducksch (zehn Tore) setzen nach dem Aufstieg zu weiteren Höhenflügen an, gehen mit einer Serie von vier Dreiern in das Pokalspiel am Dienstag.

VfL Osnabrück – 1. FC Nürnberg

Das Tabellenbild in dieser Begegnung führt Wett-Freunde in die Irre. Im stimmungsgewaltigen Stadion an der Bremer Brücke ist Osnabrück, Schlusslicht der 3. Liga, am Mittwochabend in der Lage, auch dem formstarken FCN (fünf Siege aus den letzten sechs Zweitliga-Partien) ein Bein zu stellen. Unsere Buchmacher wissen um die zahlreichen Favoritenstürze in diesem Hexenkessel und zahlen „nur“ das 2,55-fache des Einsatzesauf ein Weiterkommen des Außenseiters. Nachzufragen ist diese Theorie auch beim HSV. In Runde 1 hatten die damals sieglosen Niedersachsen den Bundesliga-Dino (3:1) rausgekegelt – in Unterzahl wohlgemerkt!

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