Hier lauern die Überraschungen der 1. Runde

Am kommenden Wochenende treffen die 18 Bundesligisten in der 1. Runde des DFB-Pokals wieder ausnahmslos auf unterklassige Teams. Wir wissen, wo die größte Blamage-Gefahr herrscht.

1.FC Magdeburg – FC Augsburg

Der 1.FC Magdeburg war wohl einer der gefürchtetsten Gegner der 18 Erstligisten. Die Euphorie in der Stadt an der Elbe ist riesig. Der FCM verkaufte mehr als 10.000 Dauerkarten und die Stimmung in der MDCC-Arena ist entsprechend. Keine Wohlfühl-Atmosphäre für einen Klub aus der Bundesliga. Zuletzt unterlag man daheim nur äußerst knapp Eintracht Frankfurt (2016) und Bayer Leverkusen (2014) nach Elfmeterschießen. Ihren letzten Sieg im DFB-Pokal feierten die Magdeburger – damals noch als Viertligist – ausgerechnet vor drei Jahren in der 1. Runde gegen den FCA. Überraschungsquote 2,45.

VfL Osnabrück – Hamburger SV

Die Bremer Brücke in Osnabrück ist bekannt für legendäre Pokalspiele. Der VfL ist in der Liga überhaupt noch nicht aus dem Puschen gekommen (nur zwei Punkte aus vier Spielen), doch genau das kann die Lila-Weißen gegen den großen HSV so gefährlich machen. Ohne Druck will der Drittligist das Kunststück von 2009 wiederholen, als man die Rothosen mit 7:5 n.E. aus dem Pokal warf. Mit einem Ausscheiden würde der Bundesliga-Dino außerdem einen traurigen Rekord aufstellen. Zusammen mit Werder Bremen schied bislang kein Verein öfter (elfmal) in der 1. Runde des DFB-Pokals aus. Überraschungsquote 3,05.

Würzburger Kickers – Werder Bremen

Wenn sich eine Mannschaft in den letzten Jahren im DFB-Pokal nicht mit Ruhm bekleckert hat, dann ist es der SV Werder Bremen. Seit 2011 hießen die Bezwinger der Grün-Weißen u.a. 1. FC Heidenheim, Preußen Münster, 1. FC Saarbrücken, Arminia Bielefeld und, unvergessen im letzten Jahr, die Sportfreunde Lotte. Auch die Würzburger Kickers machten es den Werderanern 2015, ebenfalls in der 1. Runde, schwer. Nach 120 Minuten schleppten sich die Bremer mit einem 2:0 vom Platz. Die Oberfranken wollen nun die Revanche. Überraschungsquote 3,60.

Hansa Rostock – Hertha BSC

Nicht umsonst hat sich die ARD das Spiel als das Top-Spiel der 1. Runde herausgepickt und geht am Montagabend live auf Sendung. Die Rostocker sind in diesem Jahr als Aufstiegsanwärter in die 3. Liga gestartet und ihrem Ruf bisher in 4 Spielen (7 Punkte) größtenteils gerecht geworden. Die Kulisse wird im ausverkauften Ostseestadion mit Sicherheit erstklassig sein. Schon 2003 rettete sich die Alte Dame im hohen Norden erst im Elfmeterschießen (4:3 n.E.) in die nächste Runde. Warum die Buchmacher hier auch noch eine Überraschung wittern? Seit 2009 flogen die Hauptstädter fünfmal gegen unterklassige Teams aus dem Pokal. Überraschungsquote 3,35.

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